MyMz

Geld

Jobcenter beschränken Kundenkontakt

Jobcenter, Arbeitsagenturen und Familienkassen schließen ihre Türen, sind aber besetzt. Fristen werden vorerst ausgesetzt.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen die Arbeitsämter ihre Türen. Foto: Uwe Anspach/dpa
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen die Arbeitsämter ihre Türen. Foto: Uwe Anspach/dpa

Nürnberg.Wegen der Coronakrise lassen die Jobcenter, Arbeitsagenturen und Familienkassen ab Mittwoch, 18. März, keine Kunden mehr in ihre Gebäude. Das geht aus einer Pressemitteilung der Regionaldirektion Bayern hervor. Die Einrichtungen „konzentrieren sich in der aktuellen Lage darauf, Geldleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, Kurzarbeitergeld, Kindergeld und Kinderzuschlag sowie alle weiteren Leistungen auszuzahlen“, heißt es darin.

Schadensbilder

Corona infiziert Chams Wirtschaft

Unternehmen hoffen auf schnelle Unterstützung. Spediteur Sepp Dischner klagt: „Die Fahrer werden behandelt wie Aussätzige.“

Die Maßnahme soll dem Schutz der Gesundheit dienen und helfen, die Pandemie einzudämmen. Kunden müssen vereinbarte Termine nicht absagen, weder telefonisch noch per Mail. Sie haben keine Nachteile durch die Beschränkung: „Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen“, heißt es in der Pressemeldung. Gesetzte Fristen werden vorerst ausgesetzt. Die Auszahlung der Geldleistung ist sichergestellt.

Mehr Nachrichten aus Bayern finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht