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Volksvertretung

Juristen dominieren bayerischen Landtag

Bayerns Parlament ist kein Abbild der Gesellschaft. Juristen, Forscher und Bauern sind in Überzahl, Handwerker eine Rarität.
Von Andrea Rieder und Christine Schröpf

205 Abgeordnete vertreten derzeit im Landtag die Interessen der Bürger. Die Frauenquote: 26,8 Prozent. Foto: Peter Kneffel/dpa
205 Abgeordnete vertreten derzeit im Landtag die Interessen der Bürger. Die Frauenquote: 26,8 Prozent. Foto: Peter Kneffel/dpa

München.Die 205 Abgeordneten des Landtags sind gewählt, um die Wünsche der Bürger mit feinem Radar wahrzunehmen und in möglichst gute Politik umzusetzen. Eine Aufgabe, die umso leichter wäre, je stärker die Mandatsträger in puncto Alter, Geschlecht und früherer Berufsausbildung einen Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren – und damit vielschichtig mit Problemfeldern vertraut sind. Tatsächlich ist der Landtag aktuell allerdings in vielen Bereichen weit davon entfernt, ein Spiegelbild der Gesellschaft zu sein. Rechtsanwälte zwischen 50 und 60 Jahren sind im Vergleich deutlich in der Überzahl. „Alte, weiße Männer“, nimmt sich der niederbayerische CSU-Abgeordnete Josef Zellmeier selbst auf die Schippe – als studierter Jurist fällt er gleichfalls ins Raster. Hier lesen Sie weiter!

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