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Umwelt

Keine schnellen Erfolge bei sauberer Luft

Bei den Bemühungen um saubere Luft in stark belasteten Großstädten rechnet der Sonderbeauftragte der Bundesregierung, Siegfried Balleis, nicht mit kurzfristigen Erfolgen. Die Maßnahmen des von ihm betreuten „Sonderprogramms Saubere Luft 2017-2020“ würden wahrscheinlich frühestens 2020 greifen, sagte Balleis der Deutschen Presse-Agentur in Nürnberg. Dann erwartet er aber erste greifbare Erfolge bei der Schadstoff-Senkung.

Abgase kommen aus dem Auspuff eines Fahrzeugs. Foto: Marcus Führer/Archiv
Abgase kommen aus dem Auspuff eines Fahrzeugs. Foto: Marcus Führer/Archiv

Nürnberg.Besonders schwierig sei die Lage in den am stärksten belasteten Städten. Dort wird es nach Balleis' Einschätzung auf die Schnelle „keine durchschlagenden Erfolge“ geben. Grundsätzlich aber sieht er die Bundesregierung mit dem Sonderprogramm auf dem richtigen Weg.

Fortschritte bei der Verringerung von Luftschadstoffen wie Stickoxiden erhofft sich der frühere Oberbürgermeister von Erlangen besonders von intelligenten Verkehrssteuerungssystemen. In diese sollen nach Angaben von Balleis allein 500 Millionen Euro fließen.

Hamburg setzt vom 31. Mai an beschränkte Diesel-Fahrverbote auf zwei Straßenabschnitten durch. In einigen anderen Städten halten die Verwaltungen ähnliche Schritte nicht für ausgeschlossen, konkrete Vorhaben für Verbote gibt es aber bisher nicht.

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