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Kering entscheidet über Abgabe der Puma-Mehrheit

Die Aktionäre des französischen Luxuskonzerns Kering entscheiden heute über den Plan, die Mehrheit am Herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma abzugeben. Kering will den Großteil seiner Puma-Aktien als Sachdividende an seine eigenen Eigentümer weitergeben. Ziel ist es, dass der Konzern sich künftig auf den profitablen Luxussektor mit Marken wie Gucci, Brioni und Saint Laurent konzentriert.

Das Logo des Sportartikelherstellers Puma am Hauptsitz des Unternehmens. Foto: Daniel Karmann/Archiv
Das Logo des Sportartikelherstellers Puma am Hauptsitz des Unternehmens. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Paris.Statt aktuell 86 Prozent würde Kering damit künftig nur noch rund 16 Prozent an Puma halten. Die Marke mit dem Raubkatzenlogo erhofft sich von der neuen Unabhängigkeit mehr Sichtbarkeit und schnellere Entscheidungen.

Kering-Chef François-Henri Pinault bleibt für Puma aber wichtig: Denn die Holdinggesellschaft seiner Familie, Artémis, profitiert als wichtigster Kering-Aktionär ebenfalls von der Verteilung der Puma-Anteile. Sie würde künftig etwa 29 Prozent an dem deutschen Unternehmen halten und soll ein „langfristiger strategischer Aktionär“ sein.

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