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Kimmichs besonderer Moment als Kapitän

Joachim Löw verband die Kapitänsrolle für den 24-jährigen Münchner im Länderspiel gegen Argentinien mit einem speziellen Lob.

Joshua Kimmich aus Deutschland kämpft mit Paulo Dybala (r) aus Argentinien um den Ball. Foto: Marius Becker/dpa
Joshua Kimmich aus Deutschland kämpft mit Paulo Dybala (r) aus Argentinien um den Ball. Foto: Marius Becker/dpa

Dortmund.„Er ist ein Vorbild in seiner ganzen Einstellung“, sagte der Bundestrainer nach dem 2:2 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Mittwochabend in Dortmund zu Kimmich.

Zweimal hatte der Bayern-Profi beim Confed Cup 2017 die Kapitänsbinde schon während eines Länderspiels übernommen. Jetzt trug Kimmich sie von Beginn an. „Das ist ein überragendes Gefühl. Es war ein besonderer Moment in meiner Karriere“, bemerkte Kimmich stolz.

Viele Verletzungsausfälle

Mit 45 Länderspielen war der gebürtige Rottweiler gegen Argentinien der nach Einsätzen erfahrenste Akteur im nach vielen Verletzungsausfällen neu zusammengestellten Löw-Team. Doch für den Bundestrainer waren andere Kriterien ausschlaggebend, Kimmich als Kapitän auf den Dortmunder Rasen zu schicken.

„Ich schaue nicht darauf, wer die meisten Länderspiele hat. Der kriegt die Binde - das war früher mal“, sagte Löw. „Er ist ein Vorbild an Einsatz. Und er hat mittlerweile auch eine gewisse Erfahrung. Und er kann auch verbal eine Mannschaft auf dem Platz führen. Er ist in der Organisation sehr klug und gibt Anweisungen.

Kimmich wollte einen Sieg

Er ist immer omnipräsent auf dem Platz“, lobte der DFB-Chefcoach seinen Antreiber, dessen Auftritt gegen Argentinien mitunter so wirkte, als sei Kimmich durch die Kapitänsbinde sogar ein Stück zu motiviert.

„Das Wichtigste wäre ein Sieg gewesen, das haben wir leider nicht geschafft“, kommentierte Kimmich am Ende: „Dann wäre es perfekt gewesen.“

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