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Kind stirbt bei Unfall an Bahnübergang

Ein Zwölfjähriger wurde frontal von einem Zug erwischt. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus an seinen Kopfverletzungen.

Am Bahnübergang gab es keine Schranken, sondern nur sogenannte Umlaufsperren. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Am Bahnübergang gab es keine Schranken, sondern nur sogenannte Umlaufsperren. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Traunreut.Ein zwölfjähriger Junge ist an einem Bahnübergang in Traunreut im Chiemgau von einem Zug erfasst und getötet worden. Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, passierte der Unfall an einem unbeschrankten Übergang für Fußgänger, der lediglich mit Gittern – sogenannten Umlaufsperren – versehen ist.

Den Angaben zufolge war das Kind am späten Freitagnachmittag mit drei gleichaltrigen Freunden auf dem Fahrrad unterwegs. Der Lokführer habe zwar per Warnhorn auf sich aufmerksam machen wollen, dennoch habe der Junge den Regionalzug übersehen. Trotz Notbremsung habe der Zug, der vom Bahnhof Traunreut kommend in Richtung Hörpolding fuhr, den Jungen frontal erfasst und zu Boden geschleudert.

„Er erlitt durch den Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen“, teilte die Polizei mit. Am Abend sei der Junge in einem Krankenhaus in Traunstein gestorben. Die drei Freunde des Zwölfjährigen blieben unverletzt. Der Lokführer habe einen Schock erlitten.

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