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Aktionstag

Kinder toben im Medienhaus

Olaf, Donikkl und die Kunst, ein Boot darzustellen: Die Azubis betreuten am Buß- und Bettag wieder den MZ-Nachwuchs.
Von Kinderreporterin Johanna Stöcker

Das wissen auch schon die jüngsten Mitarbeiterkinder: Für ein Zeitungsfoto muss man immer recht freundlich in die Kamera schauen. Foto: J. Stöcker
Das wissen auch schon die jüngsten Mitarbeiterkinder: Für ein Zeitungsfoto muss man immer recht freundlich in die Kamera schauen. Foto: J. Stöcker

Regensburg.Wer seine Eltern schon mal an ihrem Arbeitsplatz besucht hat, der hat vielleicht große Maschinen gesehen oder Büros mit Schreibtischen, aber Olaf, den Schneemann, wohl eher nicht. Wir Kinder der Verlagsmitarbeiter des Mittelbayerischen Medienhauses wurden von der Disney-Figur am Buß- und Bettag im Fernsehstudio überrascht, dort, wo sonst Redakteure Interviews vor der Kamera führen.

Harter Job als Zeitungsküken

Vor dem sogenannten Green Screen durften wir Fotos mit Olaf schießen – und auch so tun, als würden wir ihn in die Karottennase kneifen. Aber dafür muss man erst einmal wissen, wo seine Nase sitzt, denn auf dem Green Screen ist sie nicht zu sehen, wie uns Redakteur André Baumgarten erklärte. Es war nur eine von vielen Aktionen beim Kindertag, den zum vierten Mal die Auszubildenden des Medienhauses organisiert hatten.

Donikkl studierte mit den Kindern Musik der Maori ein. Foto: I. Stöcker-Gietl
Donikkl studierte mit den Kindern Musik der Maori ein. Foto: I. Stöcker-Gietl

Der härteste Job traf diesmal Antonia Bauer. Sie war ins Kostüm von Zeitungsküken Zinni geschlüpft und begleitete uns durchs Haus. Die Jungs riefen „das Hühnchen kommt, das Hühnchen kommt!“ Antonia sagte hinter ihrem dicken „Federkleid“, dass es ganz schön anstrengend sei, wenn man so wenig sieht und dabei die steilen Treppen rauf und runter laufen muss.

Das Programm der MZ-Kinder

  • Schauspieltraining:

    Auch die Akademie der Darstellenden Kunst Bayern unterstützte die MZ-Azubis bei der Gestaltung des Kindertages. Unter Anleitung der Schauspieler lernten die Kinder unter anderem, was man mit Zeitungen alles darstellen kann, aber auch wie Schauspieler eine Zeitung darstellen können.

  • Musik:

    Donikkl ist für seine Mitmachmusik bekannt. Beim MZ-Kindertag brachte er Klanghölzer mit, um Musik und einstige Kampftechniken des Urvolkes der Maori einzustudieren. Er schwärmte von dem Projekt, das er über einen Freund kennengelernt hatte und inzwischen in Schulen zur Musikbildung einsetzt.

Insgesamt waren in diesem Jahr 24 Kinder angemeldet, berichtete Rebekka Hahn, die gerade ihr letztes Ausbildungsjahr absolviert. Sie hat schon Erfahrung, wie man die Kinder über viele Stunden bei Laune hält. Die jüngsten waren um die zwei Jahre alt, die ältesten elf. Etwa sechs Wochen lang wurde der Tag vorbereitet. Von zu Hause hatten die Auszubildenden ihre Lieblingsspiele mitgebracht, außerdem Decken und Kuschelkissen, damit sich die Jüngeren zwischendurch ausruhen konnten. Diesmal hatten sie auch an Spielzeugautos gedacht, denn die fehlten den Kindern im vergangenen Jahr, sagte Rebekka.

MZ-Kindertag 2019

Der Tag begann mit einer Bastel- und Spielerunde. Sara war unter uns Kindern die geschickteste „Looping Louie“-Spielerin. Sie schaffte es immer am längsten, ihre Hühner vor dem abstürzenden Flugzeug zu retten. Valentin sagte, dass er der Zeitungsverkäufer sein wolle. Als wir die Eltern an ihren Arbeitsplätzen besuchten, sammelte er überall Zeitschriften und Zeitungen ein. Im Newsroom der Mittelbayerischen mussten wir sehr leise sein. Sonst können die Redakteure nicht gut denken und schreiben, wurde uns gesagt. Zum Glück ging es danach zurück in die Konferenzräume, in denen wir uns mit Butterbrezen und Pizza stärken und wieder lautstark toben konnten.

Kämpfen wie die Maori

Unter Anleitung von Schauspielern lernten die Kinder unter anderem, was man mit Zeitungen alles darstellen kann. Foto: J-Stöcker
Unter Anleitung von Schauspielern lernten die Kinder unter anderem, was man mit Zeitungen alles darstellen kann. Foto: J-Stöcker

Nach der Mittagspause besuchten uns Schauspieler der Akademie für Darstellende Kunst Bayern und zeigten, wie man mit seinem Körper Dinge darstellen kann. Nicht immer wurde richtig geraten. So wurde der Krankenwagen mit einer OP-Lampe verwechselt und das Boot schaute wohl eher aus wie eine Brücke. Nach den Verrenkungen brachte dann noch Donikkl unsere Stimmbänder in Bewegung. Zu Musik des Urvolkes der Maori zeigte er einstige Kampftechniken mit Klanghölzern. Wir trainierten in Zweiergruppen und mussten uns ganz schön konzentrieren, um nicht aus dem Takt zu kommen. So vergingen die Stunden zwischen 8 und 16 Uhr rasend schnell. Alexandra Wildner aus der Verlagsleitung war am Ende sehr stolz auf die Auszubildenden, die uns Kindern einen tollen Tag bereitet hatten.

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