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Kinderhilfe Afghanistan packt vor Ort an

Die Zahl der Infizierten steigt an. Die Hilfsorganisation aus Mintraching verteilt Corona-Prophylaxe-Sets und Lebensmittel.

Das Corona-Vorbeuge-Programm der Kinderhilfe Afghanistan soll mindestens noch zwölf Wochen laufen. Foto: Erös/Kinderhilfe Afghanistan
Das Corona-Vorbeuge-Programm der Kinderhilfe Afghanistan soll mindestens noch zwölf Wochen laufen. Foto: Erös/Kinderhilfe Afghanistan

Regensburg.Das Corona-Virus hat seit einigen Wochen auch Afghanistan erreicht. Das teilte die Kinderhilfe Afghanistan mit Sitz in Mintraching (Lkr. Regensburg) mit. Laut Dr. Reinhard und Annette Erös sei euch eine nur annähernd sichere Anzahl der Infizierten, Erkrankten und Gestorbenen wegen der desolaten Medizinstruktur im Land nicht eruierbar. Bekannt sei, und darüber werde in den afghanischen Medien auch täglich berichtet, dass aus dem Corona-Hotspot Iran zehntausende afghanischer Flüchtlinge wieder nach Afghanistan zurückgekehrt seien. „Darunter befinden sich ganz sicher tausende Infizierte“, so Dr. Erös.

Einrichtungen der Kinderhilfe geschlossen

Seit drei Wochen sind im Land alle Schulen und Universitäten von Staats wegen geschlossen. Darunter auch alle Einrichtungen der Kinderhilfe Afghanistan. Der Zugang zu Medikamenten und Lebensmitteln ist deutlich erschwert, da viele Basare geschlossen sind. Die Mitarbeiter der Kinderhilfe Afghanistan erhalten laut Dr. Erös auch während des Lockdowns weiterhin ihr Gehalt. „Dafür stehen sie und unsere Medizinstipendiaten in dieser Zeit für andere Aufgaben zur Verfügung“, sagte Dr. Erös und erklärt das Corona-Vorbeuge-Programm der Kinderhilfe:

„Um das wegen Corona jetzt schon existierende Leid zu lindern, das sich in den nächsten Wochen noch deutlich ausweiten wird, haben wir dieses Programm zunächst in den uns vertrauten Ost-Provinzen gestartet. Seit vergangener Woche verteilen wir zum einen ein Corona-Prophylaxe-Set, bestehend aus Nase-Mund-Masken, Gummi-Handschuhen, Hand – und Oberflächen-Desinfektionsmitteln, Seifen, Handtüchern, Damen-Hygiene. Darüber hinaus erhalten die besonders bedürftigen Familien zusätzlich ein Paket mit den Grundnahrungsmitteln Reis, Bohnen, Zucker, Grüner Tee, Mehl, und Speise-Öl.“ Die Aktion soll mindestens für die nächsten zwölf Wochen fortgesetzt werden.

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