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Bayern
Freitag, 20. Juli 2018 31° 2

Agrar

Klimawandel beschäftigt bayerische Waldbesitzer

Der Klimawandel betrifft die Waldbesitzer in zweifacher Hinsicht: Er belastet die Wälder und zugleich sind die Wälder Teil der Lösung, um den Klimawandel aufzuhalten, wie Christian Kaul sagt - er ist Referent beim Bayerischen Waldbesitzerverband. Dessen Mitglieder treffen sich anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Verbandes heute in Schloss Emmeram in Regensburg.

Bunte Herbstbäume spiegeln sich im Eibsee bei Grainau (Bayern). Foto: Angelika Warmuth/Archiv
Bunte Herbstbäume spiegeln sich im Eibsee bei Grainau (Bayern). Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Regensburg.Für die Waldbesitzer bedeute der Klimawandel, dass sie ihre Wälder zu Mischwäldern umbauen müssten, so Kaul. So seien Fichten besonders anfällig bei Sturm und hielten auch Wärme und Trockenheit nicht so gut aus. Die Tanne beispielsweise sei ein wichtiger Ersatz für die Fichte. Der Waldumbau koste die Waldbesitzer Geld, „dabei haben sie den Klimawandel nicht verursacht“. Deswegen erhoffen sie sich weiterhin finanzielle und fachliche Unterstützung der Politik.

Die Wälder dienten nicht nur dem Eigenbedarf ihrer Besitzer, betonte Kaul. Vielmehr stelle die Gesellschaft Ansprüche an die Wälder - nicht nur als wichtigen Faktor im Kampf gegen den Klimawandel, sondern auch in den Bereichen Erholung, Freizeit, Wildniserlebnis.

Eröffnet wird die Festveranstaltung von Gloria Fürstin von Thurn und Taxis. Die Familie ist mit rund 20 000 Hektar Wald der größte Privatwaldbesitzer Deutschlands.

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