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Krankenhäuser fürchten Besucheransturm

Die Krankenhausgesellschaft richet einen Appell an die Bürger, sich genau über die Beschränkungen zu informieren.

Die bayerischen Krankenhäuser fürchten nach wochenlanger Sperrung für Besucher einen Ansturm mit langen Warteschlangen an diesem Wochenende. Foto: dpa
Die bayerischen Krankenhäuser fürchten nach wochenlanger Sperrung für Besucher einen Ansturm mit langen Warteschlangen an diesem Wochenende. Foto: dpa

München.Die bayerischen Krankenhäuser fürchten nach wochenlanger Sperrung für Besucher einen Ansturm mit langen Warteschlangen an diesem Wochenende. Deswegen veröffentlichte die Krankenhausgesellschaft am Freitag vorsorglich einen Appell an die Bürger, sich vorher genau über die weiter geltenden Beschränkungen zu informieren. „Wir haben den Eindruck, dass die zahlreichen Vorgaben, die in einer Infektionsschutzverordnung vorgeschrieben sind, in der Bevölkerung nicht ausreichend bekannt sind“, sagte Siegfried Hasenbein, der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.

Seit März ist jeglichen Besuchern der Zutritt zu den Krankenhäusern verwehrt. Das wird an diesem Wochenende gelockert. Doch kann von einer Rückkehr zur Normalität keine Rede sein, es gelten weiter Vorsichtsmaßnahmen. Jeder Besucher muss sich schriftlich registrieren lassen, außerdem kann jeder Patient nur eine feste Kontaktperson zu festen Zeiten empfangen, Masken und Mindestabstand von 1,5 Metern sind ebenfalls vorgeschrieben. Besuche mit Kindern oder der ganzen Familie sind nach wie vor nicht möglich. In Zwei- oder Mehrbettzimmern darf jeweils nur ein Patient besucht werden.

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