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Kretschmann denkt laut über Schwarz-Grün in Bayern nach

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält trotz aller politischen Differenzen eine Koalition seiner Partei mit der CSU in Bayern nicht für völlig ausgeschlossen. Sicher gäben die bayerischen Grünen im Landtagswahlkampf keine Koalitionsaussage zugunsten der CSU. Aber die bayerischen Grünen wollten auch nicht in der Opposition bleiben, sondern strebten an, das Land mitzuregieren, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Ob das gelinge, werde sich in möglichen Verhandlungen zeigen.

Ministerpräsident von Baden-Württemberg Kretschmann (l-r, Grüne) mit Bundeskanzlerin Merkel (CDU). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Ministerpräsident von Baden-Württemberg Kretschmann (l-r, Grüne) mit Bundeskanzlerin Merkel (CDU). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Stuttgart.„Die CSU ist sehr geschmeidig“, meinte er. Die Grünen seien das auch. Seine Partei denke in langen Linien. „Das geht gar nicht anders, wenn man die Ökologie zum Kernthema hat. Man braucht einen langen Atem und das Wissen, dass auch Umwege zum Ziel führen.“ In Bayern stehen im Oktober Landtagswahlen an. Bislang regiert die CSU dort alleine, aber ihr droht der Verlust der absoluten Mehrheit. In dem Bundesland rangeln SPD, Grüne und Alternative für Deutschland (AfD) laut der jüngsten Umfragen um den Platz der zweistärksten Partei.

In Baden-Württemberg war es nach der Landtagswahl 2016 überraschend zu einer grün-schwarzen Koalition unter Kretschmann gekommen, nachdem sich alle anderen möglichen Regierungsbündnisse zerschlagen hatten.

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