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Kritik an Notbetreuung an Pfingsten

Der BLLV wendet sich gegen das Vorhaben der bayerischen Staatsregierung, auch in den Ferien Lehrer einzusetzen.

Eine Erzieherin und ein Kind spielen an einem Tisch. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild
Eine Erzieherin und ein Kind spielen an einem Tisch. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

München.Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) kritisiert das Vorhaben der Staatsregierung, auch in den Pfingstferien an den Grund-, Förder- und Mittelschulen eine Notbetreuung anzubieten. Viele Schulen hätten bereits jetzt Personalprobleme, da Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehörten, ausfielen, schrieb der BLLV am Freitag in einer Pressemitteilung.

„Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben mit höchstem Einsatz seit Beginn der Corona-Krise unter schwierigsten Bedingungen ein schulisches Angebot für die Schülerinnen und Schüler aus dem Boden gestampft und aufrecht erhalten“, sagte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann laut Mitteilung. „Jetzt sollen sie nach der Notbetreuung in den Osterferien auch noch in den Pfingstferien eingesetzt werden.“ Inzwischen seien viele Lehrkräfte überlastet. Viele von ihnen hätten seit Fasching durchgearbeitet und hätten nun einen Anspruch auf Erholung. „Hier müssen die politisch Verantwortlichen jetzt - für die Pfingst- und Sommerferien - andere Lösungen finden.“

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