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Lewandowski macht WM-Aus zu schaffen: Aussprache gefordert

Das frühe WM-Aus macht Robert Lewandwoski weiter zu schaffen. Der Stürmer-Star der Polen forderte eine Aussprache mit den Verantwortlichen des FC Bayern München.

Robert Lewandowski. Foto: Federico Gambarini/Archiv
Robert Lewandowski. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Warschau.Robert Lewandowski macht Polens vorzeitiges WM-Aus noch immer zu schaffen. „Ich habe es noch nicht verdaut“, sagte der Kapitän der polnischen Fußball-Nationalmannschaft dem Portal „Przeglad Sportowy“. Das Vorrunden-Aus in Russland schmerze ihn noch immer sehr. „Ich bin nur ein Mensch und keine Maschine. Ich mache Fehler. Ich habe große Ambitionen, aber ich habe eins auf den Kopf bekommen“, sagte Lewandowski, der angab der WM seine ganze Energie gewidmet zu haben. Der 29-Jährige spielt seit Sommer 2014 beim FC Bayern.

Nach Informationen der „Sport Bild“ will der Pole eine Aussprache mit den Münchner Verantwortlichen, ob ihn der deutsche Fußball-Rekordmeister noch zu 100 Prozent unterstützt. Der Stürmer soll den Eindruck gewonnen haben, als Symbolfigur für das Aus der Münchner in der Champions League zu gelten. Dies berichtet die Sportzeitschrift am Mittwoch ohne weitere Quellen anzugeben. Der FC Bayern war im Halbfinale der Fußball-Königsklasse an Real Madrid gescheitert, Lewandowski blieb dabei ohne Torerfolg. Nun soll er sich ein Bekenntnis der Bosse wünschen, das seinen Wert für die Mannschaft unterstreicht.

Bei der Weltmeisterschaft in Russland war Polen als Favorit seiner Gruppe angetreten, flog aber nach zwei verlorenen Spielen gegen Senegal und Kolumbien als Tabellenletzter wieder nach Hause. Lewandowski habe nach dem Ausscheiden der Polen das Turnier erst wieder im Halbfinale verfolgt. „Vorher war ich dazu nicht in der Lage. Ich konnte nicht den Fernseher einschalten und zusehen, wie andere spielen. Das war zu schwer“, sagte er.

Lewandkowski, der Gerüchte über einen Transfer zu Real nicht kommentieren wollte, nannte die verpatze WM eine Lektion fürs Leben. „Wir müssen uns so schnell wie möglich wieder aufbauen. Wir brauchen gute Ergebnisse“, sagte Lewandkwoski.

Bereits Mitte Juni hatte Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß bekräftigt, Lewandowski auch bei einer extrem hohen Offerte nicht abzugeben. „Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden“, sagte Hoeneß im TV-Sender Sky.

Auch Niko Kovac plant in seiner ersten Saison als Trainer des FC Bayern mit Lewandowski. „Ich habe mit Lewa telefoniert und ihm meinen Standpunkt mitgeteilt. Ich finde ihn klasse, er ist ein Weltklassestürmer, der viel für den Club geleistet hat und in der Zukunft viel für den Club leisten wird“, hatte Kovac vor zwei Wochen bei seiner Vorstellung versichert. In dem Telefonat übermittelte der Bayern-Coach Lewandowski auch seine Wertschätzung.

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