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Eishockey

Matsumoto: „Die wollen mich nicht“

Mit seinem kleinen Sohn auf dem Arm holte sich Jon Matsumoto noch strahlend die Ehrung als „Wertvollster Spieler der Finalserie“ (MVP) ab. Als es dann neben Bier trinkenden und Zigarre rauchenden Meister-Mitspielern um seine Zukunft ging, wich die Freude kurz aus dem Gesicht des Eishockey-Profis des EHC Red Bull München.

Jon Matsumoto. Foto: Tobias Hase/Archiv
Jon Matsumoto. Foto: Tobias Hase/Archiv

München.„Ich werde gehen, sie wollen mich hier nicht mehr“, sagte der Stürmer und bestätigte damit seinen Abschied vom dreimaligen Champion der Deutschen Eishockey Liga. Der Kanadier soll in Iserlohn anheuern. „Die Gerüchte sind wahr“, meinte er. Auf die Frage, ob München nach seiner Galavorstellung im Finale gegen die Eisbären Berlin nochmal umdenken könnte, sagte er mit leicht zusammengekniffenen Augen: „Ich glaube nicht. Sie wollen mich nicht, also bin ich hier fertig.“

Diese Trennung ist kurios, überragte der 31-jährige Kanadier doch in den Endspielen mit sechs Toren und zwölf Scorerpunkten - das ist ein Rekord in der DEL-Historie. Die Auszeichnung war nur folgerichtig. „Das ist eine große Ehre für mich“, sagte der ehemalige NHL-Profi mit Verweis auf seine MVP-Vorgänger Yannic Seidenberg und Michael Wolf.

Nicht nur wegen seiner Zukunftssituation wollte Matsumoto keine allzu exzessive Meistersause versprechen. „Wir haben ein kleines Baby bekommen“, erzählte er. „Mal schauen, wie verrückt ich werde.“

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