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Meese schimpft: „Kleines, blödes CSU-Schauspielhaus“

Der Skandalkünstler Jonathan Meese (46) wettert auch anderthalb Jahre nach seinem Rauswurf weiter gegen die Bayreuther Festspiele. „Jetzt wird es wieder zu so einem Poppelhannes-Haus. So einem kleinen, blöden, CSU-Schauspielhaus“, sagte er im Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). „Ich hätte dafür gesorgt, dass sich Bayreuth ausdehnt. Vielleicht so groß wie Deutschland, wie Europa, vielleicht so groß wie die Welt.“

Skandalkünstler Jonathan Meese. Foto: Nicolas Armer/Archiv
Skandalkünstler Jonathan Meese. Foto: Nicolas Armer/Archiv

Bayreuth.Meese, der mehrfach verklagt wurde, weil er bei seinen Performances gerne die Hand zum Hitlergruß hebt, hätte eigentlich in diesem Jahr bei den Richard-Wagner-Festspielen den „Parsifal“ inszenieren sollen. Doch die Festspielleitung setzte ihn im November 2014 vor die Tür. Sein Konzept sei zu teuer, so die offizielle Begründung. Für Meese sprang der Intendant des Hessischen Staatstheaters in Wiesbaden, Uwe Eric Laufenberg, ein. Sein „Parsifal“ wird die Festspiele am 25. Juli eröffnen.

„Was gerade in Bayreuth passiert, dass alles durchdemokratisiert werden soll, zum Unterhaltungsprogramm zurechtgestutzt werden soll, dass hat mit der Allmacht der Kunst nichts zu tun“, sagte Meese der „SZ“.

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