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Museen

Museum baut sechs Meter hohes trojanisches Pferd in Iphofen

Sechs Meter hoch, vier Tonnen schwer und komplett aus Holz: Zwei Wochen vor Beginn einer Ausstellung über den deutschen Entdecker der geheimnisvollen Stadt Troja ist auf dem Marktplatz in Iphofen (Landkreis Kitzingen) ein Modell eines Trojanischen Pferdes aufgebaut worden. Es ist Teil der Sonderausstellung „Heinrich Schliemann - Troja“, die am 15. Juni eröffnet werden soll. Schliemann soll Ende des 19. Jahrhunderts in der Westtürkei bei mehreren Ausgrabungen unter anderem Siedlungsreste und ein Stadttor gefunden haben, die der Stadt Troja zugerechnet wurden.

Ein vier Tonnen schweres Trojanisches Pferd aus Holz wird auf dem Marktplatz für die Montage auf einen Sockel vorbereitet. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Ein vier Tonnen schweres Trojanisches Pferd aus Holz wird auf dem Marktplatz für die Montage auf einen Sockel vorbereitet. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Iphofen.Über die Stadt und die Geschichte rund um das Pferd hatte der griechische Dichter und Geschichtsschreiber Homer im 8. Jahrhundert v. Chr. berichtet. Demzufolge sollen sich nach zehn Jahren Krieg zwischen Griechen und Trojanern griechische Soldaten im Bauch des Holzpferdes versteckt haben. So kamen sie ins Stadtinnere und konnten den Krieg für sich entscheiden. „Ob es wirklich ein Trojanisches Pferd gab, kann auch die Ausstellung des Knauf-Museums Iphofen nicht mit Gewissheit aufklären“, sagte Museumsleiter Markus Mergenthaler.

Das Pferd in Iphofen wurde von einer Zimmerei aus Franken eigens für die Ausstellung angefertigt. Es soll bis zum Ende der Ausstellung im November auf dem Marktplatz stehen.

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