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Prozesse

Mutmaßliches IS-Mitglied vor Gericht

Der 30-Jährige muss sich in München wegen Anschlagsplanungen und der Misshandlung von Schutzbefohlenen verantworten.

Ein 30-jähriges mutmaßliches IS-Mitglied steht ab Dienstag vor Gericht. Foto: Uli Deck/dpa-Archiv
Ein 30-jähriges mutmaßliches IS-Mitglied steht ab Dienstag vor Gericht. Foto: Uli Deck/dpa-Archiv

München.Am Dienstag beginnt vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen einen 30-jährigen Syrer. Er soll mit anderen einen Bombenanschlag auf eine Synagoge in Berlin geplant haben. Den damals siebenjährigen Sohn seiner Ex-Lebensgefährtin soll der Mann geschlagen und ihm Propagandavideos des Islamischen Staates (IS) gezeigt haben. Er wollte den Kleinen zum Kindersoldaten trainieren.

2012 nach Deutschland eingereist

Der syrische Staatsangehörige war im April 2012 nach Deutschland eingereist und dann als Student an der Uni Würzburg immatrikuliert, zunächst für Physik und später für Medizin. Seit dem Jahr 2014 soll er laut Anklagebehörde versucht haben, andere zu Anschlägen für den IS zu bewegen. Seit Ende September 2016 sitzt er in Untersuchungshaft.

Vorwurf: Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe

Die Anklagebehörde wirft ihm Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorgruppe, Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie gefährliche Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen vor.

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