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Unfälle

Nach Unfall mit drei Toten Anklage gegen Autofahrer

Nach einem Unfall mit drei Toten in München hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 61-Jährigen erhoben. Die Behörde bestätigte am Donnerstag einen Bericht des „Münchner Merkurs“. Der Mann war laut Anklage im Herbst 2017 mit einer Geschwindigkeit von 128 Kilometern in der Stunde ungebremst in einen Kleinwagen gerast. Dieser hatte an einer Ampel gehalten und war gerade angefahren. Im Auto saßen vier junge Franzosen, die zum Oktoberfest in der Stadt waren. Drei von ihnen kamen ums Leben.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv

München.Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist bislang unklar, warum der 61-Jährige fast 80 km/h zu schnell fuhr und nicht bremste. Er sei nicht betrunken und auch nicht krank gewesen, sagte eine Sprecherin der Behörde. Er ist wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung angeklagt. Der Kleinwagen ging nach dem Aufprall in Flammen auf.

Verhandelt werden soll der Fall wegen des großen öffentlichen Interesses vor dem Schöffengericht. Wann der Prozess losgeht, ist allerdings noch nicht bekannt.

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