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Bayern
Sonntag, 27. Mai 2018 29° 2

Volleyball

Nach Volleys-Sieg in Herrsching

Die BR Volleys bestätigen ihren Aufwärtstrend. Am Mittwoch gegen Tabellenführer Friedrichshafen muss der Meister nun beweisen, ob er mit dem Erzrivalen schon wieder auf Augenhöhe ist.

Berlin.Mit drei Pflichtspielsiegen innerhalb von nur sechs Tagen haben die Berlin Volleys ihr Selbstbewusstsein für das am Mittwoch anstehende Gipfeltreffen gegen den VfB Friedrichshafen gestärkt. „Wir freuen uns jetzt auf das Duell mit dem ungeschlagenen Tabellenführer“, sagte Trainer Luke Reynolds nach dem recht souverän herausgespielten 3:1 (25:16, 20:25, 25:20, 25:20)-Erfolg beim TSV Herrsching am Samstagabend. Das Team vom Bodensee bestätigte parallel dazu seine derzeit überragende Form mit einem 3:0 (25:16, 25:12, 25:14)-Kantersieg gegen die überforderten Netzhoppers-KW-Bestensee. 

Die gute Leistung der Volleys in Herrsching wird durch Zahlen belegt. „Wir haben in den vier Sätzen sieben Asse geschafft und 13 Blockpunkte geholt“, sagte Reynolds und verwies darauf, dass sich sein Team in wichtigen Spielelementen im Saisonverlauf deutlich gesteigert habe. Nach der nächtlichen Busfahrt vom Ammersee nach Berlin gab der Trainer seinen Spielern für den Sonntag frei, am Montag beginnt die Vorbereitung auf das Spiel gegen Friedrichshafen.

Im verlorenen zweiten Satz in Herrsching waren die Volleys allerdings in alte Verhaltensmuster zurückgefallen. Die Konzentration ließ nach, die Annahme schwächelte, der Block des Gegners stellte plötzlich ein unüberwindbares Hindernis dar. Es sei eben „immer schwer, in so einer kleinen Halle vor so einem Publikum zu spielen“, entschuldigte Reynolds den Leistungsabfall. Wohlwollend registrierte der Australier: „Wir haben uns dadurch aber nicht verunsichern lassen.“

Die Atmosphäre in der kaum Bundesligaansprüchen genügenden Nikolaushalle von Herrsching war in der Tat überaus hitzig. Im zweiten Satz hüpfte selbst TSV-Trainer Maximilian Hauser am Spielfeldrand herum, um das Publikum aufzustacheln. Die Volleys behielten kühlen Kopf, allen voran Paul Carroll. Der Australier hatte mit seinen 18 Punkten maßgeblichen Anteil am Erfolg.

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