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Explosionen

Nach Wohnhausexplosion: Trauerfeier am Freitag

Für die Opfer der Wohnhausexplosion im Allgäu veranstaltet die Gemeinde Rettenbach an diesem Freitagnachmittag eine Trauerfeier.

Männer der Feuerwehr sitzen in einem Löschfahrzeug. Foto: Carsten Rehder/Archivbild
Männer der Feuerwehr sitzen in einem Löschfahrzeug. Foto: Carsten Rehder/Archivbild

Rettenbach am Auerberg.Dies teilte der Bürgermeister am Donnerstag mit. Ein 42-jähriger Mann und seine siebenjährige Tochter waren bei der Explosion am Sonntag ums Leben gekommen. Die 39-jährige Mutter erlitt schwere Brandverletzungen und war auch am Donnerstag noch in einem kritischen Zustand.

Zwei Söhne der Familie überlebten, da sie zum Zeitpunkt des Unglücks auf einem Spielplatz waren. Verwandte kümmern sich um die Brüder. Eine Mieterin, die ebenfalls in dem dreistöckigen Haus wohnte und nicht vor Ort war, sowie zwei Nachbarn sind bei Bekannten untergekommen. Die übrigen ein Dutzend Anwohner, die nach dem Unglück evakuiert worden waren, sind laut Bürgermeister wieder zurück in ihren Häusern.

Die Trümmer des Hauses flogen bei der Explosion bis zu 300 Meter weit und beschädigten auch Nachbarhäuser. Das Landratsamt Ostallgäu hat einen Spendenaufruf für alle Betroffenen eingerichtet. In der Zwischenzeit haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung aufgenommen. Es wird vermutet, dass Bauarbeiten auf dem Grundstück eine Flüssiggasleitung beschädigten, wodurch Gas zum Haus gelangen konnte.

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