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Nahverkehr in München stand fast still

Wegen eines Warnstreiks ging in den U-Bahnen, Bussen und Trambahnen nichts. Am Freitag wird erneut verhandelt.

Der Münchener Nahverkehr wurde am Donnerstagmorgen bestreikt. Foto: Tobias Hase
Der Münchener Nahverkehr wurde am Donnerstagmorgen bestreikt. Foto: Tobias Hase

München.Der öffentliche Nahverkehr in München steht sei Donnerstagmorgen weitgehend still. U-Bahnen, Busse und Trambahnen verkehren nur sehr eingeschränkt. Grund ist ein Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi ab 4.00 Uhr am Donnerstag aufgerufen hatte. Noch bis 8.00 Uhr sollen die Mitarbeiter der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG ihre Arbeit ruhen lassen. Wie viele Mitarbeiter sich am Streik beteiligten, war zunächst noch unklar.

Betroffen von dem Warnstreik sind Hunderttausende Münchner. Seit 7.30 Uhr verkehren wieder erste einzelne Züge der U-Bahn, wie MVG-Sprecher Matthias Korte sagte. Von den Bussen seien noch vor 8.00 Uhr wieder 75 Prozent auf der Straße unterwegs. Dennoch sei erst gegen Mittag wieder mit einem fahrplanmäßigen Betrieb zu rechnen. S-Bahn und Regionalbusse sind von dem Warnstreik nicht betroffen.

Zu einem weiteren Warnstreik kam es in Schweinfurt. Ab 4.30 Uhr am Donnerstag sollten laut Verdi Bayern keine Busse mehr fahren. Für vier Stunden sind die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe aufgerufen, ihre Arbeit ruhen zu lassen.

Bereits am Mittwoch hatte es Warnstreiks im Nahverkehr in Augsburg, Regensburg und Amberg gegeben. Der Kommunale Arbeitgeberverband hat für die 6300 Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe in Bayern 7,5 Prozent mehr Einkommen bei 30 Monaten Laufzeit angeboten. Verdi fordert 7,0 Prozent für zwölf Monate Laufzeit sowie mehr Freizeit. Die dritte Verhandlungsrunde ist am Freitag in Nürnberg angesetzt.

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