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Biathlon

Neuer Biathlon-Chef: Aufwärtstrend klar erkennbar

Der neue Biathlon-Chef Bernd Eisenbichler hat den deutschen Skijägern eine tollen Einstieg ins neue Jahr bescheinigt.

Bernd Eisenbichler blickt in die Kamera. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild
Bernd Eisenbichler blickt in die Kamera. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Ruhpolding.„Der Aufwärtstrend ist klar erkennbar“, sagte Eisenbichler dem „Münchner Merkur“ (Mittwoch). Man habe es in vier Rennen unter die Top drei geschafft. „Wenn wir das annähernd in Ruhpolding bringen, bin ich sehr zufrieden“, sagte der neue Sportliche Leiter. Mit den guten Leistungen in Thüringen habe man noch einmal richtig Feuer für Ruhpolding entfacht. „Es herrscht in der gesamten Mannschaft eine große Vorfreude“, sagte Eisenbichler vor dem Heimspiel.

In der Chiemgauarena beginnen die Wettkämpfe am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Sprint-Wettkampf der Damen. Das erste Männerrennen wird am Donnerstag gestartet - allerdings ohne Erik Lesser und ohne Simon Schempp. Eisenbichler hat die beiden Ex-Weltmeister aber noch nicht abgeschrieben.

Lesser sei mit einer Schulterverletzung im Sommer in der Vorbereitung schon stark gehandicapt gewesen. Zum Weltcupauftakt in Östersund habe er in der Staffel gezeigt, wie wertvoll er als Startläufer sein könne. „Er wird seine Chance noch bekommen, sich anzubieten. Derzeit haut er sich im IBU Cup voll rein“, sagte der 44-Jährige.

Schempp dagegen pausiert momentan. Bei ihm stimme die Laufform nicht. „Die Trainer müssen jetzt schauen, was man noch manchen kann, um ihn in relativ kurzer Zeit wieder in Form zu bringen. Momentan ist es sicher nicht so einfach“, sagte Eisenbichler.

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