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Eishockey

Neuer Ice-Tigers-Coach Gaudet: „Aufgeregt ja, nervös nein“

Kevin Gaudet will seinen neuen Job als Trainer der Nürnberg Ice Tigers mit den Aufgaben in der Deutschen Eishockey Liga und der Champions Hockey League ohne Angst angehen. „Aufgeregt ja, nervös nein“ sei er, sagte der Kanadier in einem gemeinsamen Interview der „Nürnberger Nachrichten“ und „Nürnberger Zeitung“ am Donnerstag. Der 54-Jährige ersetzt Rob Wilson, der die Franken dreimal nacheinander in das Playoff-Halbfinale geführt hatte, dann aber aus familiären Gründen um die Vertragsauflösung bat.

Nürnberger Spieler auf dem Eis. Foto: Daniel Karmann
Nürnberger Spieler auf dem Eis. Foto: Daniel Karmann

Nürnberg.Gaudet sprach seinem Vorgänger ein großes Lob aus und will die Erfolgsgeschichte mit den Ice Tigers fortsetzen. „Ich bin ehrgeizig, sehr ehrgeizig“, sagte er. „Ich werde einige Dinge ändern, andere beibehalten, aber meinen Stil fortsetzen.“ Er verlangt, dass alle fünf Feldspieler in Offensive und Defensive vollen Einsatz bringen. Zudem kündigte Gaudet mehrere verschiedene Spielsysteme an.

Der Ex-Profi arbeitet seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland, unterbrochen nur von einem vierjährigen Intermezzo in Wien. Erfahrung in der DEL sammelte er bereits mit Hannover und Straubing. Zuletzt war er sieben Saisons lang Trainer der Bietigheim Steelers in der DEL2 und holte in der Zeit unter anderem drei Meistertitel. Der Abschied fiel ihm nicht leicht. „Gleichzeitig ist es immer gut, sich einer neuen Aufgabe zu stellen und sich zu verbessern“, sagte er.

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