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Prozesse

Neuer Prozess um tödlichen Raserunfall

Fast drei Jahre nach einem Unfall mit zwei getöteten jungen Frauen bei Rosenheim beschäftigt der Fall erneut ein Gericht.

Ein Schild mit der Aufschrift
Ein Schild mit der Aufschrift "Amtsgericht Rosenheim". Foto: Peter Kneffel/dpa

Traunstein.Vor dem Landgericht Traunstein beginnt am Donnerstag die Berufungsverhandlung gegen zwei Autofahrer. Das Amtsgericht Rosenheim hatte beide wegen fahrlässiger Tötung zu Gefängnisstrafen verurteilt. Dagegen legten sie Rechtsmittel ein.

Riskant überholt

Im November 2016 hatte ein junger Autofahrer aus Ulm riskant überholt und wollte wieder einscheren. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ließen ihn aber zwei junge einheimische Autofahrer nicht zurück in die Spur, obwohl Gegenverkehr in Sicht war. Der Wagen raste in ein entgegenkommendes Auto mit drei jungen Frauen. Die 21-jährige Fahrerin sowie eine 15-Jährige starben. Deren damals 19-jährige Schwester überlebte schwer verletzt, ebenso die Beifahrerin des Ulmers.

Justiz

Prozessbeginn: Sportwagen als Mordwaffe

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Das Amtsgericht verurteilte den Ulmer wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung, er akzeptierte das Urteil. Ein Einheimischer bekam ebenfalls wegen fahrlässiger Tötung eine Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung, der andere in einem separaten Verfahren zwei Jahre und drei Monate. Beide legten Berufung ein.

Für das neue Verfahren sind bis zum 12. November sieben Verhandlungstage angesetzt. Das Gericht will voraussichtlich mehr als 30 Zeugen hören, zudem ist ein Sachverständiger geladen.

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