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Kriminalität

NSU-Spur: Peggy-Ermittler brauchen Zeit

Um zu klären, was es mit der DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Böhnhardt auf sich hat, bittet die Polizei um Geduld.

In dem Waldareal waren Skelettteile der vermissten Peggy gefunden worden. Foto: Nicolas Armer/Archiv/dpa
In dem Waldareal waren Skelettteile der vermissten Peggy gefunden worden. Foto: Nicolas Armer/Archiv/dpa

Bayreuth.Für die Klärung einer DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt im Fall Peggy hat die Polizei um Geduld gebeten. „Ich denke, man muss den Ermittlern ein bisschen Zeit geben“, sagte ein Sprecher der Polizei Oberfranken am Dienstag. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth hatte die Polizei am vergangenen Donnerstag überraschend bekanntgegeben, dass am Fundort der Skelettteile von Peggy genetisches Material von Böhnhardt entdeckt wurde.

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„Die Ermittlungen werden so lange dauern, bis wir herausgefunden haben, wie die Spur gesetzt wurde“, sagte der Sprecher. Zu Spekulationen, in welcher Entfernung von den Knochen des Mädchens der Gegenstand mit der DNA-Spur gefunden wurde, sagte er: „Wir haben geschrieben ’am Fundort‘ der Leiche. Wenn man das genau liest, weiß man es.“

Peggy war 2001 – im Alter von neun Jahren – im oberfränkischen Lichtenberg verschwunden. 15 Jahre später, im vergangenen Juli, wurden Skelettteile von ihr in einem Wald in Thüringen entdeckt. (dpa)

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