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Oberpfalz: Zahl der Todesfälle steigt

Ein 64-Jähriger stirbt im Landkreis Neustadt/WN. Die Oberpfalz liegt jetzt auf Platz zwei der bayernweiten Neuinfektionen.

In Mitterteich gelten Ausgangssperren. Dennoch ist die Lage in der nördlichen Oberpfalz weiterhin enorm angespannt. Der Katastrophenschutz sucht freiwillige Helfer. Foto: Nicolas Armer/dpa
In Mitterteich gelten Ausgangssperren. Dennoch ist die Lage in der nördlichen Oberpfalz weiterhin enorm angespannt. Der Katastrophenschutz sucht freiwillige Helfer. Foto: Nicolas Armer/dpa

Tirschenreuth.Die Oberpfalz meldet ihren sechsten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab starb ein 64-Jähriger an den Folgen der Infektion. Der Mann hatte Vorerkrankungen.

Am Montag waren im Landkreis Tirschenreuth zwei Infizierte an Covid-19 gestorben. Es handelte sich um Personen im Alter von 70 bzw. 79 Jahren. In einem Pflegeheim in Kümmersbruck (Lkr. Amberg-Sulzbach) gab es ebenfalls zwei Tote, die im Zusammenhang mit der Virusinfektion stehen. Den ersten Todesfall hatte der Landkreis Tirschenreuth in der vergangenen Woche gemeldet. Die Oberpfalz liegt inzwischen bei den Neuinfektionen hinter Oberbayern auf Platz zwei im Freistaat. Insgesamt haben sich nach den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand 24.3., 10 Uhr) 611 Menschen angesteckt. Nach wie vor ist der Landkreis Tirschenreuth (178 Fälle) bezogen auf die Einwohnerzahl am stärksten betroffen, gefolgt von Stadt und Landkreis Regensburg mit 185 Erkrankten und dem Landkreis Cham mit 75 Fällen. Bayernweit tragen inzwischen 6362 Personen das Sars-Virus in sich. Alle wichtigen News und Infos zum Corona-Virus gibt es in unserem Newsblog.

Nachdem am Montag das Lagezentrum Katastrophenschutz Neuhaus bereits ein Behelfskrankenhaus im Kepler-Gymnasium in Weiden errichtet hat, werden nun auch dringend medizinische Helfer gesucht. Die Landratsämter Tirschenreuth und Neustadt a.d. Waldnaab sowie die Stadt Weiden rufen dazu auf, dass sich Interessierte dringend ab sofort für den medizinischen und pflegerischen Einsatz melden sollen.

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Durch die sprunghaft steigenden Fallzahlen an Corona-Infektionen in der Nordoberpfalz benötigen die Kliniken und die Hilfsorganisationen Unterstützung, heißt es. Gesucht werden vor allem Helfer mit medizinischen oder pflegerischen Vorkenntnissen, wie Ärzte, Medizinstudenten ab dem Physikum, Auszubildende in Pflegeberufen oder Sanitäter. Auch Helfer ohne eine medizinische oder pflegerische Grundbildung werden genommen. Sie sollen in einer dreitägigen Ausbildung für den Einsatz geschult werden.

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Im Lagezentrum Katastrophenschutz Neuhaus wird so ein Helferpool zur Unterstützung der Hilfsorganisationen der Nordoberpfalz aufgebaut. Die Freiwilligen werden verständigt, sobald sie zum Einsatz kommen. Helfer können sich auf den Internet-Seiten der Landkreise Neustadt/Waldnaab und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden registrieren.

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