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Bayern
Montag, 21. Mai 2018 25° 1

Motorsport

Oldtimer erobern die Region

Der AMC Deuerling startet die 15. Auflage der Regensburg Classic. Autofans können viele Raritäten sehen.

  • Blitzender Chrom und glänzender Lack vor dem Regensburger Dom Foto: Archiv/Lex
  • Die Fahrzeuge stehen Stoßstange an Stoßstange. Foto: Archiv/Lex

Regensburg.Nur noch knapp sechs Wochen, dann ist es wieder soweit: Am 24. Juni fällt der Startschuss für die Neuauflage der beliebtesten Motorsport-Veranstaltung der Region, der Regensburg Classic Rallye. Die Motor-Klassik-Veranstaltung gilt seit Jahren als die „Mille Miglia“ unter den deutschen Tagesveranstaltungen. Für die 15. Auflage der Tour haben die Organisatoren vom Automobilclub (AMC) Deuerling um Rallyeleiter Max Schneider wieder eine vollkommen neue Streckenführung ausgetüftelt.

Auch 2018 ging es überwiegend durch die Oberpfalz, es gibt aber auch einen Abstecher ins benachbarte Niederbayern und den Naturpark Altmühltal. 155 Piloten (einschließlich Vorausfahrzeuge) haben gemeldet, das sind fünf weniger als im Vorjahr – die Umweltzone in der Regensburger Altstadt macht auch vor der Classic Rallye nicht halt. Deshalb sind nur Fahrzeuge zugelassen, die spätestens 1979 gebaut wurden. Sogenannte Youngtimer müssen diesmal draußen bleiben. Die Teilnehmer-Fahrzeuge können bereits am Vorabend bei der Rallyeparty am Regensburger Dom bewundert werden.

In Windeseile ausgebucht

Die Startplätze für die Rallye waren in Windeseile ausgebucht: Um Mitternacht startete am 1. März die Online-Nennung, zehn Minuten später gab es schon keinen einzigen freien Startplatz mehr. Prominentester Fahrer wird heuer der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer sein, für ihn ist die Startnummer 1 reserviert. IHK-Präsident Gerhard Witzany (auf einem Maserati Baujahr 1966) geht mit der Nummer 2 an den Start. Im Starterfeld befinden sich auch Automobile, die mit Millionenwerten gehandelt werden.

Die Fahrer erwartet eine Strecke auf malerischen Straßen entlang idyllischer Flusstäler über rund 200 Kilometer, auf denen acht Gleichmäßigkeitsprüfungen mit 20 Messstellen zu absolvieren sind. Vom Neupfarrplatz in Regensburg fährt das Starterfeld über den Continental-Systemprüfkurs in den südlichen Landkreis Regensburg, über das westliche Niederbayern und das Altmühltal in die Ausläufer des Oberpfälzer Jura, von dort aus wieder zurück nach Regensburg.

Rallyefeste entlang der Strecke

Über Obertraubling und Bad Abbach geht es auf Landstraßen zum Donauhafen Kelheim. Über Kelheim verläuft die Strecke nach Abensberg. Dort sind während der Mittagspause beim Jungbräu alle Fahrzeuge zu bewundern. Über Hemau, Laaber und Deuerling steuern die Piloten die Prüfeninger Donaufähre an, die die Automobile über die Donau setzen wird. Auf der Stadtseite des Flusses bringt der letzte Abschnitt der Rallye die Klassiker der Automobilgeschichte zurück in die historische Regensburger Altstadt, über den Domplatz führt der Weg direkt zum Zieleinlauf auf dem Neupfarrplatz.

In vielen Städten und Gemeinden entlang der Route werden regelrechte Rallyefeste ausgerichtet. So wird etwa in Abensberg beim Hundertwasserturm gefeiert, auch in Hemau, Laaber und Deuerling sind Veranstaltungen geplant.

Fahrzeugpräsentation am Domplatz

  • Präsentation:

    Schon am Vortag (23. Juni) der Rallye gibt es die Fahrzeugpräsentation. Ab 15 Uhr treffen die Fahrzeuge zur technischen Abnahme am Dom ein, wo sie sich bis 22 Uhr bei der großen Fahrzeugausstellung präsentieren.

  • Livemusik:

    Zur Rallyeparty am Domplatz kommen Tausende von Besuchern. Ab 16 Uhr spielt die Band „Freiklang 3“, zur Eröffnung um 16.30 Uhr der Fanfarenzug Rot-Weiß Regensburg.

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