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Donnerstag, 19. April 2018 26° 1

Hochschule

Optimistischer Blick in die Zukunft

Die Uni hat sich im Jubiläumsjahr 2017 hervorragend präsentiert, lobt Präsident Hebel beim Neujahrsempfang.
Von Curd Wunderlich

Professor Udo Hebel blickte auf ein gelungenes 2017 zurück und freut sich auf das neue Jahr 2018. Foto: Wunderlich

Regensburg.Nach ihrem 50. Geburtstag im vergangenen Jahr blickt die Universität Regensburg voller Zuversicht in die Zukunft und auf ihr zweites halbes Jahrhundert. Uni-Präsident Professor Udo Hebel blickte beim Neujahrsempfang der Hochschule am Donnerstagabend auf viele programmatische Höhepunkte im Jubiläumsjahr zurück. Die Feierlichkeiten seien Ausdruck des „universitären Selbstverständnis“ der Alma Mater gewesen, und würden es noch bis Ende des laufenden Wintersemesters sein, zeigte sich Hebel überzeugt.

Um einen Kreis zu schließen, begann der Hochschulpräsident das neue Jahr dort, wo schon das Jubiläumsjahr seinen Anfang genommen hatte: in der Bibliothek. Rund 200 Gäste aus dem universitären Betrieb waren gekommen.

Zustimmung bei Kritik an Politik

Zustimmung erntete der Präsident, als er Kritik in Richtung Politik äußerte: Die werde nicht müde, den Hochschulen immer neue bürokratische Herausforderungen in den Weg zu legen, „anstatt uns einfach mal in Ruhe zu lassen und zum Beispiel die Grundfinanzierung der Universitäten zu erhöhen“. Stolz äußerte sich Hebel über die in 50 Jahren gewachsene Bedeutung der Universität mit ihren heute deutlich über 21000 Studenten. Während der zahlreichen Jubiläumsfeierlichkeiten habe man die Weltoffenheit und die Leistungsstärke der Hochschule weithin sichtbar gemacht. Egal ob in Forschung, Lehre, Wissenstransfer oder im künstlerischen und gesellschaftlichen Leben. Bei allen zusätzlichen Aufgabenfeldern einer Universität stünden in Regensburg stets die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Austausch darüber im Mittelpunkt, hob Hebel hervor.

Das zeige sich auch in den Förderzusagen, die die Uni am Ende des vergangenen Jahres erhalten habe. Exemplarisch hob Hebel dabei unter anderem die Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft hervor, die die neue Kolleg-Forschergruppe „Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum“ für vier Jahre mit einem Volumen von knapp vier Millionen Euro fördert. Das beweise: „Die Universität Regensburg ist gut in Fahrt.“

Verschärfte Konkurrenzsituation

Allerdings verschärfe sich die Konkurrenzsituation national wie international aufgrund der demografischen Entwicklung stetig. Es sei deshalb unabdingbar, sich mit zukunftsorientierten Studiengängen im Wettbewerb gut zu positionieren. Hebel versprach: Im Mittelpunkt seiner Arbeit werde auch künftig die Stärkung der Forschung in allen Fachbereichen stehen.

Wichtig sei dabei auch, neue Kooperationen zu schließen und interdisziplinäres Denken und Forschen zu fördern. Dafür, dass das schon im vergangenen Jahr so gut geklappt habe, dankte Hebel seinen Kollegen. Für das gerade begonnene Jahr wünschte sich der Uni-Präsident, dass die gute interne Gesprächskultur und Zusammenarbeit so beibehalten werde.

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