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Panzergranate im Familiengrab

Eigentlich sollte ein Grab in Schwangau für eine Beerdigung ausgehoben werden. Doch dann fanden die Arbeiter eine Beigabe aus dem Ersten Weltkrieg.

Der Friedhof musste nach dem Granatenfund gesperrt werden. Foto: dpa

Schwangau. Wegen einer Panzergranate in einem Familiengrab musste eine Beerdigung in Schwangau (Landkreis Ostallgäu) beinahe verschoben werden. Die vermutlich aus dem Ersten Weltkrieg stammende Waffe hatte jedoch keinen Zünder mehr, daher vermutete die Polizei laut einer Mitteilung vom Mittwoch, dass die 30 Zentimeter lange Granate als Grabbeigabe einem Verstorbenen in den Sarg gelegt worden ist. Arbeiter fanden die Waffe am Dienstagabend beim Aushub eines Familiengrabes für eine Beerdigung. Der Friedhof wurde daraufhin abgesperrt und der Kampfmittelräumdienst gerufen. Die unscharfe Granate wurde entsorgt und das Begräbnis konnte wie geplant stattfinden. (dpa/lby)

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