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Polizei

Pentling: Polizei entschärft Lage

Ein 40-Jähriger hatte sich mit seiner Mutter in einem Haus verschanzt. Im Haus wurde eine Waffe gefunden
Von Isolde Stöcker-Gietl und Josef Eder

Der nächtliche Polizeieinsatz in der Straße blieb nicht unbemerkt. Foto: Eder
Der nächtliche Polizeieinsatz in der Straße blieb nicht unbemerkt. Foto: Eder

Pentling.Der Polizeigroßeinsatz in Pentling ist unblutig zu Ende gegangen. Gegen 7.20 Uhr konnte die Polizei einen 40-jährigen Mann festnehmen, der sich über Stunden hinweg mit seiner Mutter in dem Wohnhaus verschanzt hatte. Der Mann hatte, so Polizeiinformationen, schließlich selbst aufgegeben, das Haus verlassen und sich widerstandslos festnehmen lassen. Bei der Festnahme habe er keine Waffe bei sich gehabt, sagte Polizeisprecher Dietmar Winterberg, der den Einsatz vor Ort begleitete.

Verbale Drohungen geäußert

Zuvor hatte der Mann in der Nacht gegen 1:30 den Notruf der Polizei gewählt und verbale Drohungen sowie wirre Sachverhalte geäußert. Er habe dabei zwar keine Suizidabsichten erkennen lassen, sich aber in einer psychischen Ausnahmesituation befunden, so Winterberg.

Pentling: Mann verschanzte sich in einem Wohnhaus

Da er im Besitz mehrerer waffenrechtlicher Erlaubnisse ist, wurden eine Verhandlungsgruppe und Spezialeinsatzkräfte (SEK) angefordert, die über Stunden hinweg versuchte, den Mann zu beruhigen und die Situation zu entschärfen. Gegen 6.45 Uhr sei es schließlich gelungen, in Kontakt mit dem 40-Jährigen zu treten.

Mutter blieb unverletzt

Eine gute halbe Stunde später gab der Mann auf und stellte sich der Polizei. Seine 69-jährige Mutter konnte das Haus unversehrt verlassen. Sie wurden von Rettungskräften in Empfang genommen. Das Haus wurde durchsucht. Mindestens eine Waffe sei gefunden worden, bestätigte die Polizei am Nachmittag. Die weiteren Ermittlungen laufen noch. Der 40-Jährige sei in der Vergangenheit nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Das Gebiet um die ruhige Wohnstraße war noch in der Nacht weitläufig abgesperrt worden. Der Mann wurde zu Untersuchungen in eine Fachklinik gebracht.

Großeinsatz in Pentling

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