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Flugzeugbau

Radar-Spezialist will mit Drohnenfängern Geld verdienen

Der deutsche Sensor- und Radartechnik-Hersteller Hensoldt baut mit der Abwehr von Drohnen ein weiteres Geschäftsfeld auf. So habe man eine schnelle Drohne entwickelt, die andere Drohnen aufspüren und einfangen kann - etwa wenn sie eine Bedrohung über Menschenansammlungen darstellen, wie Vorstandschef Thomas Müller am Donnerstag auf der Luftfahrtmesse ILA in Schönefeld sagte. Dort zeigt das Taufkirchner Unternehmen einen neuen Passivradar. Er sendet keine eigenen Signale, sondern erkundet den Luftraum anhand von Rundfunksignalen.

Schönefeld.Hensoldt war vor einem Jahr aus dem Airbus-Konzern hervorgegangen und hat sich zum Ziel gesetzt in fünf Jahren zwei Milliarden Euro Umsatz zu erreichen. Nach drei Übernahmen im Vorjahr wolle man dazu in diesem Jahr weitere Firmen kaufen, sagte Müller. Nach knapp 1,1 Milliarden Euro im ersten Jahr könne der Umsatz in diesem Jahr so auf rund 1,3 Milliarden Euro steigen. „Wir haben allen Grund, fröhlich zu sein“, sagte Müller dazu.

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