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Feuer

Reifen eines Schwertransporters brannte

Vollsperrung auf der A3 bei Laaber: Ein waghalsiges Manöver des Begleitfahrzeug-Lenkers verhinderte Schlimmeres.

Die Feuerwehr arbeitete teilweise unter schwerem Atemschutz. Foto: Alexander Auer
Die Feuerwehr arbeitete teilweise unter schwerem Atemschutz. Foto: Alexander Auer

Laaber.Der Brand eines Reifens an einem Schwertransporter führte am Dienstagabend zu einer einstündigen Vollsperrung der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg direkt bei der Anschlussstelle Laaber. Schon rund zwei Kilometer vor der Ausfahrt hatte der Fahrer des Begleitfahrzeuges die starke Rauchentwicklung und die Funken wahrnehmen können. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt vom Reifen bereits auf die Plane übergesprungen.

Über Funk informierte der Lenker des Begleitfahrzeugs daraufhin den Fahrer des 63 Tonnen schweren Lkw und verhinderte durch eine waghalsige Aktion Schlimmeres. Er bremste den Verkehr aus, damit der Fahrer des Schwertransports mit dem brennenden Reifen noch die letzten zwei Kilometer bis zur Autobahnausfahrt fahren konnte. Durch das Ausbremsen des nachfolgenden Verkehrs wurde die extreme Rauchentwicklung zu keiner Gefahr für den übrigen Verkehr.

Die Feuerwehren waren schnell vor Ort

Bereits während der Anfahrt zur Autobahnausfahrt verständigten die beiden Fahrer die Feuerwehr, so dass die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Laaber, Oberpfraundorf und Beratzhausen sowie der Rettungsdienst aus Parsberg und die Verkehrspolizei Regensburg in kurzer Zeit am Brandort waren. Die Flammen konnten so mittels Schaum schnell unter Kontrolle gebracht werden. Unter schwerem Atemschutz überprüften die Retter den Brandherd mit einer Wärmebildkamera.

Nach rund zwei Stunden konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Die Fahrt des Schwertransporters musste vorerst eingestellt werden, da er fahruntüchtig war. Durch den Brand wurden mehrere Reifen, Leitungen und eine Abdeckplane zerstört. Die Ladung, eine Maschine in einem Container verpackt, blieb unbeschädigt. Brandursache dürfte ein Reifenplatzer am Auflieger gewesen sein. Der Sachschaden dürfte bei ca. 15 000 Euro liegen.

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