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Verwaltung

Rekordeinnahmen dank höherer Eintritte

Die Eintrittspreise für Schlösser und Burgen wurden 2012 vielfach erhöht. Die Schlösserverwaltung Bayerns erzielte dadurch Rekordeinnahmen.

Die Eintrittspreise für bayerns Schlösser und Burgen waren 2012 vielfach erhöht worden. Foto: dpa

München. Mit seinen Schlössern und Baudenkmälern hat der Freistaat Bayern im Jahr 2012 dank höherer Eintrittspreise Rekordeinnahmen erzielt. Mehr als 61 Millionen Euro seien eine neue Bestmarke, sagte Finanzminister Markus Söder (CSU) am Montag in München. Dafür mussten die Besucher auch mehr Eintritt zahlen – waren die Preise doch vielfach erhöht worden. Rund 23,5 Millionen Euro spülten die Eintrittsgelder in die Kassen der Schlösserverwaltung, gut 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 2011 hatte das Ministerium insgesamt Einnahmen von 59 Millionen Euro gemeldet.

Millionen besuchen historische Orte

Gut 4,9 Millionen Besucher wollten im vergangenen Jahr die historischen Stätten in Bayern sehen – ähnlich viele, wie in früheren Jahren. 2011 sei mit mehr als 5 Millionen Gästen ein Ausreißer gewesen, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Vor allem die Schau „Götterdämmerung – König Ludwig II. und seine Zeit“ hatte 2011 viele Menschen auf die Insel Herrenchiemsee gelockt. Auch Schloss Neuschwanstein hatte damals von dem allgemeinen Ludwig-Interesse profitiert. Auch im Jahr 2012 zählte es mit Herrenchiemsee und Schloss Linderhof so wie jedes Jahr zu den beliebtesten Ausflugszielen. 2,2 Millionen Besucher wollten die Baudenkmäler des Märchenkönigs sehen. Groß war das Interesse auch an der Burg in Burghausen und der dortigen Landesausstellung, aber auch an der Residenz Würzburg und am Schloss Nymphenburg in München.

Große Baumaßnahmen stehen an

Im Doppelhaushalt 2013/2014 kann die Schlösserverwaltung über knapp 200 Millionen Euro verfügen, davon 37,2 Millionen für große Baumaßnahmen. Für die kommenden Jahre stehen überdies einige wichtige Bauvorhaben an. So sollen das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth und der Schlosspark von Linderhof restauriert werden. Mehr als 35 Millionen Euro veranschlagt das Ministerium in den kommenden Jahren für die Generalsanierung der Festungsanlage Marienberg in Würzburg. (dpa/lby)

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