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Kommunen

Rettungsdienste üben Katastrophenfall: „Gaffer erlaubt“

Bei Forstarbeiten bricht ein Waldbrand aus, dann stürzt auch noch ein Reisebus von einer Brücke - in der Oberpfalz üben Rettungsdienste am 8. und 9. Juni den Katastrophenfall. Etwa 2500 Einsatzkräfte aus den Bezirken Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken sowie aus Tschechien beteiligen sich an der Aktion, wie der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) am Mittwoch sagte. Schaulustige seien hier, anders als im Ernstfall, ausdrücklich eingeladen: „Gaffer erlaubt.“

Ein Blaulicht der Feuerwehr. Foto: Stephan Jansen/Archiv

Cham.„Nur wer im Übungsszenario lernt, kann das Wissen im Ernstfall einsetzen“, sagte Löffler. Unter anderem würden fünf Lösch- und Rettungshubschrauber eingesetzt sowie ein tschechischer Löschpanzer, der direkt in einen Brandherd hineinfahren könne. Schwierig mache den Einsatz vor allem die Lage des Ortes auf einer Anhöhe. Dort müsse schnell eine große Menge an Löschwasser organisiert werden.

Der Busunfall wird auch an einer schwer erreichbaren Stelle geprobt. Dutzende Verletzte - gespielt von Bundeswehr- und Feuerwehrangehörigen - müssten gerettet und einige Tote geborgen werden, sagte Rettungsdienstleiter Michael Daiminger. Der Bürgermeister von Chamerau, Stefan Baumgartner, fügte an: „Wir üben etwas, das hoffentlich niemals passiert.“

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