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Fussball

Rummenigge kritisiert Terminhatz

In der Debatte um die Club-WM und Global Nations League hat Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge seine Kritik an der Termindichte im Profifußball erneuert. „Die Clubs verhalten sich seit Jahren dem Fußball und den Spielern gegenüber vorbildlich. Die Bundesliga gibt es seit 1965 mit 18 Clubs. Die Champions League hat 13 Runden, sie hatte mal 17. Der Spieler hat nur eine begrenzte Zeit für seine Karriere, man sollte ihn nicht unbedingt durch Terminhatz in Verletzungen jagen“, sagte Rummenigge dem „Kicker“ in einem Interview (Montag-Ausgabe).

Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Matthias Balk/Archiv
Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Matthias Balk/Archiv

München.In diesem Zusammenhang kritisierte der Bayern-Vorstand auch die Rolle der Verbände. „Sie werden immer mehr zu Vermarktungs-Maschinen. Doch die Gewinnmaximierung ist nicht Kernaufgabe eines Verbandes. Ein Verband muss sich um den Sport und die Sportler kümmern, der Fußballverband also um den Fußball“, sagte der 62-Jährige. „Wir sprechen in Fußball-Deutschland viel zu viel über Finanzen, über TV-Vermarktung, Sponsoring und Merchandising - immer öfter auch bei der Nationalmannschaft.“ Weltverbandschef Gianni Infantino hat sich zuletzt mit seinen Plänen zur Ausweitung der Club-WM von sieben auf 24 Teams vorerst nicht durchsetzen können.

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