MyMz
Anzeige

Schaeffler: Protest gegen Personalabbau

Der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach will 4400 Stellen streichen. Am Mittwoch gibt es dagegen einen Aktionstag.

Die Schaeffler AG hat ihren Sitz im mittelfränkischen Herzogenaurach. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Die Schaeffler AG hat ihren Sitz im mittelfränkischen Herzogenaurach. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Herzogenaurach.Die Belegschaften an den deutschen Standorten des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler wollen heute mit einem Aktionstag auf ihre Situation aufmerksam machen. Die Unternehmensleitung hatte in der vergangenen Woche angekündigt, über das bisher bekannte Maß hinaus weitere 4400 Stellen streichen zu wollen. Das Maßnahmenpaket, mit dem die Wettbewerbsfähigkeit des durch die Autokrise und die Corona-Pandemie in die roten Zahlen gerutschten Zulieferers gesichert werden soll, will Schaeffler bis Ende 2022 umsetzen.

Personalabbau

Schaeffler baut 4400 weitere Stellen ab

Nach Continental nun auch Schaeffler: Der Autozulieferer aus Herzogenaurach muss auf die Corona-Krise reagieren.

IG Metall ruft zum Protest auf

„Die Beschäftigten und die IG Metall werden diese Abbaupläne nicht akzeptieren“, sagte der Landeschef der IG Metall in Bayern, Johann Horn. „Die Beschäftigten wehren sich und halten zusammen - deutschlandweit über alle Standorte hinweg.“ Standortschließungen und Verlagerungen an Billigstandorte würden nicht hingenommen, betriebsbedingte Kündigungen müssten ausgeschlossen werden.

Hier finden Sie weitere Nachrichten aus der Wirtschaft.

Hier lesen Sie weitere Nachrichten aus Bayern.

Weitere Artikel aus diesem Ressort finden Sie unter Bayern.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht