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Kriminalität

Schlag gegen deutsch-polnische Autodiebe

Nach Durchsuchungen in Bayern, Sachsen und Polen nahm die Polizei fünf Männer fest. Sie waren mit Haftbefehl gesucht worden.

Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv
Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Dresden.Mit der Durchsuchung von insgesamt neun Objekten in Sachsen, Bayern und Polen ist der Polizei ein Schlag gegen eine deutsch-polnische Autoschieber-Bande gelungen. Fünf Männer wurden verhaftet, wie das sächsische Landeskriminalamt (LKA) am Montag mitteilte. Weiter stellten die Beamten Vermögenswerte in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro sicher. Die polnische Bande hatte hochwertige Fahrzeuge in Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg gestohlen, die schlüssellos gestartet werden konnten. Bei den Durchsuchungen, die bereits einige Tage zurückliegen, waren mehr als 50 Beamte aus Sachsen und Bayern involviert. In Polen waren laut einem LKA-Sprecher mindestens genauso viele Beamte im Einsatz.

Beamte aus Sachsen und Polen hatten gegen die Gruppe bereits seit Januar 2017 ermittelt. Bei den Durchsuchungen konnten fünf Menschen, die mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht wurden, verhaftet werden. Die vier in Polen Verhafteten sollen nach Deutschland ausgeliefert werden. Weitere Europäische Haftbefehle liegen vor, konnten aber noch nicht vollstreckt werden.

Die drei in Deutschland durchsuchten Objekte waren in Görlitz und Nürnberg. Die Beamten stellten neben zweitausend Euro Bargeld Schreckschusspistolen, Handys, Laptops und Fahrzeugdokumente sicher. (dpa)

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