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Kultur

Schon 150 000 Menschen im Bayern-Museum

Das Haus der Bayerischen Geschichte knackt die Marke nach nur 23 Tagen. Das überrascht sogar die Macher.
Von Marianne Sperb

Der Oktoberfest-Löwe in seinem 17 Meter hohen, von Licht durchfluteten Austragsstüberl, wacht über die Gäste. Schon 150 000 Menschen haben das Museum besucht. Foto: Uwe Moosburger/altrofoto.de
Der Oktoberfest-Löwe in seinem 17 Meter hohen, von Licht durchfluteten Austragsstüberl, wacht über die Gäste. Schon 150 000 Menschen haben das Museum besucht. Foto: Uwe Moosburger/altrofoto.de

Regensburg.Das Bayern-Museum zieht – und zwar sogar noch stärker, als es sich selbst die Macher erträumt haben. Ende der Woche erwartet das Team vom Haus der Bayerischen Geschichte Besucher Nummer 150 000 – nach nur 23 Tagen Öffnungszeit. Noch vergangene Woche waren die Mitarbeiter davon ausgegangen, Ende Juni könnte voraussichtlich die Marke 100 000 geknackt werden. Am Dienstag schraubten sie in einer Pressemitteilung die Zahl noch einmal kräftig nach oben.

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Bayern-Museum: Jetzt wird obandelt

Das große Geschichtstheater am Regensburger Donaumarkt ist fertig. An die 2000 Menschen feiern die Eröffnung.

Das Museum, das der Freistaat für 95 Millionen Euro (inklusive Ausstellung) am Regensburger Donaumarkt errichtet hat, erweist sich als Besuchermagnet und als eine der touristischen Hauptattraktionen Regensburgs, hieß es am Dienstag vom Haus der Bayerischen Geschichte. Die Ausstellung klopft auf 2500 Quadratmetern ab, wie Bayern wurde, was es ist, fragt nach prägenden Episoden in 200 Jahren Geschichte des Freistaats, macht Entwicklungen erlebbar und erzählt das alles von unten, aus dem Blickwinkel des Bürgers.

Prominente Stimmen zum neuen Museum

Seit 5. Juni ist das Haus für Besucher geöffnet. In der Anlaufphase, zum Kennenlernen, ist der Eintritt in die Ausstellung frei. Noch bis 30. Juni dürfen Besucher ohne Ticket in die Ausstellung. Ab 1. Juli gilt der reguläre Eintrittspreis. Besucher zahlen einen Fünfer. Für Kinder, Jugendliche bis 14 Jahre, Schulklassen und Studierende bis 30 Jahre bliebt der Eintritt kostenlos. Ganz unverbindlich und ohne Ticket kann man sich aber auch künftig im Foyer umschauen, das Wirtshaus oder den Laden besuchen oder das 360-Grad-Panorama verfolgen, in dem Kabarettist Christoph Süß mit viel Witz durch 1800 Jahre bayerische Geschichte galoppiert.

Das neue Museum in 360-Grad-Optik: hier

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Das Museum startet in Phase zwei, ab 25. September beginnt Phase drei: Dann wird im neuen Museum die Bayerische Landesausstellung 2019/2020 eröffnet. Unter dem Titel „Hundert Schätze aus tausend Jahren“ führt die Schau, die bis 8. März im großen Saal im Erdgeschoss zu sehen ist, in die Zeit von 600 bis 1800. Exponate aus Bayern, Deutschland und Europa werfen Schlaglichter auf 1000 Jahre bayerische Geschichte.

Während der Landesausstellung gibt es ein Kombiticket. Die Karte für zehn Euro erlaubt den Besuch von Landesausstellung und den Zugang zur Bayern-Schau im Obergeschoss.

Klicken oder wischen Sie sich hier durch die Geschichte des Bayern-Museums:

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