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Sea Eye sticht mit zweitem Schiff in See

Mit dem ehemaligen Hochseekutter „Seefuchs“ erweitert die Regensburger Hilfsorganisation Sea Eye ihre Flotte.

Ein Kutter der Regensburger Flüchtlingsinitiative „Sea Eye“. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
Ein Kutter der Regensburger Flüchtlingsinitiative „Sea Eye“. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Stralsund.Der ehemalige Hochseekutter „Seefuchs“ ist am Dienstag von Stralsund aus zur Rettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer gestartet. Das mit etwa 1500 Rettungswesten und Rettungsinseln für etwa 500 Menschen ausgestattete Schiff der Regensburger Hilfsorganisation Sea Eye soll von Mitte Mai an vor der lybischen Küste kreuzen, um schiffbrüchige Flüchtlinge zu retten. Der 59 Jahre alte Kutter war vor dem Auslaufen vom ehemaligen „Cap Anamur“-Kapitän Stefan Schmidt auf den Beinamen „Mare Nostrum“ (Unser Meer) getauft worden.

Die Regensburger Flüchtlingshilfe rettet im Mittelmeer Flüchtlinge in Seenot. Foto: Archiv/dpa
Die Regensburger Flüchtlingshilfe rettet im Mittelmeer Flüchtlinge in Seenot. Foto: Archiv/dpa

Die „Seefuchs“ ist das zweite Schiff der Hilfsorganisation Sea Eye. Mit dem ersten Schiff wurden seit 2016 rund 6100 Menschen aus Seenot gerettet, wie Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer sagte. (dpa)

Zu Beginn der Mission im vergangenen Jahr haben wir bereits über die Arbeit von Michael Buschheuer und seinem Team berichtet. Lesen Sie hier, wie alles anfing.

Lesen Sie außerdem:

Der Mittelbayerische Verlag spendete den Erlös der ersten Gala „Menschen, die bewegen“ an Sea-Eye.

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Sea Eye – Verein und Schiff

  • Kapazitäten

    Der 74 Kubikmeter große Laderaum ist mit Rettungsinseln für 400 Menschen und rund 700 Schwimmwesten sowie mit Wasser und Nahrung gefüllt. Die für Fischkutter typischen Winden werden abgebaut, ein Rettungsboot mit Außenbordmotor sowie eine Satellitenstation an Bord gebracht.

  • Spenden

    Der Einsatz der „Sea Eye“ kostet ungefähr 250 000 Euro. Die Initiative ist auf Spenden angewiesen. Diese können auf das Konto IBAN: DE60 7509 0000 0000 0798 98 (BIC: GENODEF1RO1) überwiesen werden. Interessenten für eine Mitarbeit wenden sich per E-Mail info@sea-eye.org an den Verein.

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