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Seehofer über seinen größten Fehler

Der Bundesinnenminister kündigte nach der Wahl zum Ministerpräsidenten 2013 an, nicht mehr zu kandidieren. Das bereut er.

Horst Seehofer (CSU) sagt, sein angekündigter Rückzug habe zu „pausenlosen Personaldiskussionen“ geführt. Foto: Michael Kappeler
Horst Seehofer (CSU) sagt, sein angekündigter Rückzug habe zu „pausenlosen Personaldiskussionen“ geführt. Foto: Michael Kappeler

München.Der „Welt am Sonntag“ sagte der 69-Jährige kurz vor seinem Rückzug als CSU-Parteivorsitzender, seine damalige Ankündigung habe zu pausenlosen Personaldiskussionen geführt. „Das lähmte die inhaltliche Arbeit.“

Den Übergang wollte er anders gestalten

Er habe den personellen Übergang anders gestalten wollen und sei eines Besseren belehrt worden, sagte Seehofer.

„Man darf als Politiker nicht ankündigen, dass man aufhören will.“ Zum angekündigten Rückzug von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte der 69-Jährige, die Personaldiskussion in der CDU laufe recht geordnet, sei jetzt aber eigentlich vollkommen überflüssig.

Uneingeschränkte Liebe zur CSU

Sein Verhältnis zur CSU bezeichnete Seehofer, der der Partei zehn Jahre lang vorstand, als uneingeschränkte Liebe. Bestimmt werde dieses Verhältnis von der Verantwortung für die Gemeinschaft. „Wie bei einem Familienoberhaupt.“ Als er das Amt übernommen habe, sei die Partei am Boden gewesen und er „als Retter in der Not“ aus Berlin geholt worden. Man brauchte „eine Art politisches Helfersyndrom, um diese Herkulesaufgabe zu übernehmen“.

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