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Bayern
Samstag, 24. Februar 2018 2

Parteien

SPD will im Landtagswahlkampf mit Thema Wohnen punkten

Die SPD will im bevorstehenden Landtagswahlkampf in Bayern mit kommunalen Themen wie dem Bau von Mietwohnungen und einem besseren Nahverkehr punkten. Die Sozialdemokraten fordern beispielsweise Maßnahmen, um die Spekulation mit unbebauten Grundstücken in den Städten zu beenden. Zum Abschluss der Klausursitzung der Landtagsfraktion im Kloster Irsee im Allgäu diskutierten die Abgeordneten deswegen am Donnerstag mit den sozialdemokratischen Oberbürgermeistern von München, Nürnberg und Fürth, Dieter Reiter, Ulrich Maly und Thomas Jung, entsprechende Maßnahmen.

Häuser einer Wohnanlage in München. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Irsee.Die Landes- und Kommunalpolitiker begrüßten grundsätzlich, dass der designierte CSU-Ministerpräsident Markus Söder die Gründung einer neuen staatlichen Wohnungsbaugesellschaft angekündigt hat. Damit greife Söder eine alte SPD-Forderung auf. „Ich nehme mit Erstaunen wahr, dass das Thema Wohnen plötzlich eine Rolle spielt“, kommentierte Landeschefin Natascha Kohnen die „Kehrtwende“ Söders.

Der Plan, bis zum Jahr 2020 bis zu 2000 neue Wohnungen zu bauen, sei aber viel zu wenig. „Mich würden sie vom Marienplatz jagen, wenn ich 2000 Wohnungen für München anbieten würde“, sagte Münchens OB Reiter. Söder hatte bei der CSU-Klausur im oberfränkischen Kloster Banz die baldige Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft angekündigt.

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