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Staat schafft zu wenige E-Mobile an

In Bayerns Fuhrpark gibt es nach SPD-Ansicht zu wenig Elektro- und Hybridfahrzeuge. 2017 wurden nur knapp 90 gekauft.

Markus Rinderspacher (SPD), Fraktionsvorsitzender im Landtag, kritisiert die Staatsregierung, die für ihren Behörden-Fuhrpark viel zu wenig E- und Hybrid-Autos anschaffe. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Markus Rinderspacher (SPD), Fraktionsvorsitzender im Landtag, kritisiert die Staatsregierung, die für ihren Behörden-Fuhrpark viel zu wenig E- und Hybrid-Autos anschaffe. Foto: Lino Mirgeler/dpa

München.Bei der E-Mobilität der staatlichen Behörden habe die Staatsregierung ihr erklärtes Ziel von 20 Prozent bei weitem nicht erreicht. Dies geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hervor, wie die Sozialdemokraten am Sonntag mitteilten.

Der Freistaat kommt nur auf eine Anschaffungsquote von knapp fünf Prozent

Demnach hat der Freistaat im vergangenen Jahr 1821 neue Dienstfahrzeuge angeschafft, davon waren nur 47 mit Elektro-Antrieb, weitere 42 waren mit einem Hybrid-Antrieb ausgestattet, einer Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor. Damit komme der Freistaat auf eine Quote von lediglich 4,89 Prozent.

„Regierung setzt weiter auf fossilen Fuhrpark.“

SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher

Rinderspacher kritisierte, dass die Staatsregierung hinter ihren eigenen bescheidenen Zielen weit zurückbleibe und einen Landtagsbeschluss von März 2016 nicht umsetze. Das Parlament habe damals eine Beschaffungsinitiative für Elektromobile anstelle von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor beschlossen.

Die Regierung sei bei der Förderung der Elektromobilität kein Vorbild. „Sie setzt weiter auf einen fossilen Fuhrpark statt auf moderne und umweltfreundliche Dienstwagen“, sagte Rinderspacher. Das sei ein fatales Signal.

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