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Mittwoch, 18. Juli 2018 29° 6

Menschenrechte

Syrische Menschenrechtler bekommen Eichstätter Shalompreis

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt verleiht ihren Menschenrechtspreis in diesem Jahr an eine Organisation aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Das Syrian Center for Media and Freedom of Expression (SCM) setze sich für ein demokratisches Syrien ein, in dem die Menschenrechte Geltung haben, begründete die Uni am Donnerstag die Vergabe des Shalompreises.

Eichstätt.Die Auszeichnung soll am 23. Juni übergeben werden. Sie ist mit mindestens 10 000 dotiert und wird durch Spender noch weiter aufgestockt. Im vergangenen Jahr war sie dadurch letztlich mit 30 000 Euro ausgestattet. Die Laudatio hält der ehemalige Kulturstaatsminister der Bundesrepublik, der SPD-Politiker Michael Naumann.

Namentlich ausgezeichnet werden der Menschenrechtsanwalt Mazen Darwish, Gründer und Präsident des SCM, sowie seine Frau Yara Bader, die Geschäftsführerin der Organisation. Beide dokumentierten Menschenrechtsverletzungen in Syrien, deswegen wurden sie nach Angaben der Universität zusammen mit Mitarbeitern zu Beginn des Krieges inhaftiert. „Darwish wurde ohne Anklage dreieinhalb Jahre in verschiedenen Militärgefängnissen und unterirdischen Verliesen des Geheimdienstes festgehalten und gefoltert“, erklärte die Hochschule. Seit drei Jahren lebe das Paar im Exil in Berlin und führe von dort die Arbeit des SCM weiter.

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