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Fotografie

Thomas Struth ganz groß in München

Das Haus der Kunst widmet dem berühmten Fotografen mit „Figure Ground“ die bislang größte Ausstellung seines Werks.

Ein Besucher vor der Arbeit „ „Study“ (Charite, Berlin 2015) von Thomas Struth, 2016 im Museum Folkwang in Essen. 2017 widmet das Haus der Kunst dem Fotografen eine große Schau. Foto: dpa
Ein Besucher vor der Arbeit „ „Study“ (Charite, Berlin 2015) von Thomas Struth, 2016 im Museum Folkwang in Essen. 2017 widmet das Haus der Kunst dem Fotografen eine große Schau. Foto: dpa

München.Das Haus der Kunst in München zeigt eine umfassende Ausstellung des Fotografen Thomas Struth. Die Schau „Figure Ground“ sei die bislang umfangreichste Präsentation seines Werkes, teilte das Museum am Donnerstag mit. Sie umfasst vier Jahrzehnte und jede Phase seiner künstlerischen Karriere – von der ersten Serie „Unbewusste Orte“ aus dem Jahr 1987 bis zu seinen jüngsten Arbeiten, die sich mit Wissenschaft und Technologie in einer globalisierten Welt befassen.

Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal frühe Arbeiten, gibt außerdem einen Einblick in Struths Arbeitsweise und zeigt, wie seine Bilder entstehen. Zu sehen sind rund 130 Werke, zwei Videoinstallationen und eine Auswahl von Archivmaterial.

Der Fotograf Thomas Struth Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv
Der Fotograf Thomas Struth Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Struth gehört zu den wichtigsten Fotografen Deutschlands. Er wird als Schüler von Bernd und Hilla Becher der sogenannten Düsseldorfer Photoschule zugeordnet. In den 1970er Jahren fotografierte er wie seine Lehrer zunächst Stadtansichten in Schwarzweiß. Später erweiterte er sein Repertoire um die Farbfotografie und um Sujets wie Familienporträts oder Menschen in Museen.

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