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Treibeis verursacht Havarie eines Motorschiffs

Erlangen/Nürnberg (dpa/lby) - Ein havariertes Gütermotorschiff hat am Dienstagabend die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal für fast sechs Stunden lahmgelegt. Das 1300 Tonnen schwere Schiff wurde beim Einfahren in die Schleuse Kriegenbrunn südlich von Erlangen durch das dicke Treibeis in der Kammer abrupt gestoppt, berichtete die Polizei am Mittwoch in Nürnberg. Dabei löste sich ein Anker und setzte sich am Grund der über 18 Meter tiefen Schleusenkammer fest. Erst mit Hilfe von Tauchern und einem Hebekran gelang es, den völlig deformierten Anker zu bergen und von der Ankerkette abzutrennen. Die Schleuse selbst wurde bei dem Unfall nicht beschädigt.

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