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VDA-Chef Mattes kritisiert Verurteilung im Diesel-Skandal

VDA-Präsident Bernhard Mattes steht in einer Oldtimer-Halle. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
VDA-Präsident Bernhard Mattes steht in einer Oldtimer-Halle. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Dresden.Der neugewählte Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, hat die pauschale Verurteilung der Branche im Zuge des Diesel-Abgasskandals kritisiert. „Sie ist nicht gerechtfertigt, die Fakten fordern Differenzierung, nicht zuletzt im Interesse der mehr als 800 000 Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern, die jeden Tag gute und ehrliche Arbeit leisten“, sagte er am Samstag bei der ADAC Hauptversammlung in Dresden. „Wir bedauern, dass solche gravierenden Fehler gemacht wurden.“ Das durch Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen verlorene Vertrauen solle zurückgewonnen werden, durch technische Antworten und andere Anstrengungen. Die deutschen Hersteller stünden zu ihren Zusagen vom Dieselgipfel 2017, versicherte Mattes.

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