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Verfassungsschutz: Wohlleben ist „Held“ der rechten Szene

Nach der Entlassung des NSU-Waffenbeschaffers Ralf Wohlleben aus dem Gefängnis befürchtet Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer ein Erstarken der rechten Szene. „Er ist ein Held in der Szene. Er hat stets geschwiegen. Wir werden aber ein besonderes Auge auf ihn haben“, sagte Kramer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Donnerstag). Dem MDR Thüringen (Mittwoch, online) sagte Kramer, dass die Entlassung Wohllebens in den entsprechenden Neonazigruppen als Erfolg gewertet werde.

Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer. Foto: Martin Schutt/Archiv
Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer. Foto: Martin Schutt/Archiv

Erfurt.In der Vergangenheit habe es in rechtsextremen Kreisen immer wieder Solidaritätsveranstaltungen gegeben, bei denen Gelder für Wohlleben und seine Familie gesammelt worden seien, berichtet der Sender und bezieht sich dabei auf Aussagen Kramers. Ob Wohlleben nach seiner Haftentlassung nun von Verfassungsschutzämtern beobachtet wird, wollte der Verfassungsschutzpräsident dem MDR nicht sagen.

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