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Bayern
Mittwoch, 19. September 2018 31° 1

Tarifstreit

Warnstreik trifft Regensburger Eltern

Verdi erhöht in der Auseinandersetzung im öffentlichen Dienst den Druck. In Regensburg spüren Eltern den Warnstreik.

In Regensburg werden am heutigen Dienstag viele Kitas und Horte bestreikt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
In Regensburg werden am heutigen Dienstag viele Kitas und Horte bestreikt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Regensburg.In den zähen Tarifgesprächen für die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen erhöht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks den Druck. In Regensburg ist am heutigen Dienstag ein Streikschwerpunkt. Vor allem Eltern trifft die Aktion, weil unter anderem Erziehungseinrichtungen bestreikt werden. Verdi hat die Beschäftigten der Stadt bei Kitas, Horten, Krabbelgruppen, Mittagsbetreuung, Verwaltung, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Recyclinghof, Bauhöfen, Klärwerk und Gartenamt sowie die Beschäftigen von Rewag, Stadtwerken Regensburg, Landratsamt Regensburg, Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg sowie die Beschäftigten des Marktes Lappersdorf dazu aufgerufen, ganztägig die Arbeit niederzulegen.

Die Stadt Regensburg bietet in sechs Einrichtungen Notdienste für die Kinderbetreuung an: Kita Burgweinting, Hort Clermont-Ferrand-Schule, Kreuzschule Mittagsbetreuung, Kinderhaus Dr.-Gessler-Straße, Kita Hedwigstraße, Kita Oberisling. Auf ihrer Homepage teilt die Stadt außerdem mit, dass Kinder unter drei Jahren und Kinder mit erheblichem Sonderbedarf gänzlich von der Notbetreuung ausgenommen sind. Für die Hilfe bei Notfällen in der Mittags- und Tagesbetreuung von Kindern hat die Stadt eine zentrale Servicenummer geschaltet. Das Notfalltelefon ist am Dienstag von 8 bis 14 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet: (0941) 507-79 50

Die zweite Verhandlungsrunde war am Dienstag in Potsdam ohne Annäherung geblieben. Die abschließende Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April geplant. Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifkräfte beim Bund und den Kommunen unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und mindestens 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab. (ct/dpa)

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