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Warum Landwirte Glyphosat schätzen

Der Deutsche Bauernverband vertritt den Standpunkt, dass die Auswirkungen des Verbots gravierend sein werden.

Er unterstützte die Petition „Glyphosat? Ja bitte!“. Die Befürworter führten an, ein Verbot hätte „zur Folge, dass die Erträge in der Landwirtschaft deutlich sinken, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauern gefährdet wird, sich resistente Unkräuter ausbreiten und die Produktionskosten steigen“. Dazu sagt Prof. Roland Gerhards: „Das würde ich nicht so dramatisch sehen“. Allein durch die Debatte um Glyphosat sei der Einsatz von glyphosathaltigen Produkten in Deutschland „gewaltig gesunken“.

Einsatz: Glyphosat ist in Deutschland und weltweit der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff in Unkrautvernichtern. Landwirte schätzen die Substanz, die Unkraut einfach und kostengünstig abtötet. Das Pflügen von Böden ist zeit- und kostenintensiver. Es begünstigt die Erosion der Böden, weil es zum Verlust von Bodenwasser in der Krume führt. Viele Bauern setzen Glyphosat (Fotos: dpa) ein, um mit minimaler Bodenbearbeitung auszukommen. Laut einer Schätzung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) werden aktuell rund 3800 Tonnen als reiner Wirkstoff auf etwa 40 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ausgebracht. (kk)

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