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Was sich ab Montag in Bayern ändert

Am 8. Juni treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Fitnessstudios dürfen zum Beispiel wieder öffnen. Ein Überblick.

Sportler trainieren am Morgen vor einer Fensterfront im Sonnenaufgang auf dem Laufband. Ab 8. Juni dürfen Fitnessstudios in Bayern wieder öffnen.
Sportler trainieren am Morgen vor einer Fensterfront im Sonnenaufgang auf dem Laufband. Ab 8. Juni dürfen Fitnessstudios in Bayern wieder öffnen. Foto: Kay Nietfeld/picture alliance/dpa

München.In Bayern werden die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus erneut gelockert. In einem nächsten Schritt endet mit dem 8. Juni für Fitnessstudios, Tanzschulen und Freibäder die Corona-Zwangspause. Kultureinrichtungen müssen noch eine Woche länger warten. Ein Überblick.

Freibäder: Frei- und Strandbäder bereiten sich auf den Saisonstart vor – weniger Besucher, Abstand und in bestimmten Bereichen Maskenpflicht heißt es auch hier. Im Regensburger Westbad werden zum Beispiel maximal 500 Badegäste gleichzeitig vor Ort sein können. Rutschen und Sprungtürme bleiben geschlossen. Besucher werden außerdem gebeten, Tickets online zu erwerben. Die Regensburger Bäder öffnen ab 11. Juni, erlaubt wäre es ihnen schon ab 8. Juni.

Freizeit

Regensburgs Bäder öffnen ab 11. Juni

Das Westbad und das Wöhrdbad starten in die Saison. Hygiene- und Abstandsregeln gelten. Die Besucherzahl ist begrenzt.

Fitnessstudios: Der Verzicht auf Fitnesskurse und Krafttraining war eines der großen Themen in der Corona-Krise. Nun dürfen Sportler zurück in die Fitnessstudios – unter Auflagen. Beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie in den Sanitäranlagen gilt eine Maskenpflicht, es muss regelmäßig gelüftet und ausreichend Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Um Abstandsregelungen einzuhalten, werden gegebenenfalls ein Teil der Kleiderschränke in den Umkleidebereichen sowie ein Teil der festinstallierten Trainingsgeräte gesperrt bleiben, wie ein Sprecher des Landesverbandes für Bodybuilding, Fitness und Kraftsport in München sagt. Die Studios hätten Zeit gehabt, sich auf die Wiedereröffnung vorzubereiten. Der Sprecher geht davon aus, dass der Start problemlos klappen dürfte.

Sport

Fitnessstudios rüsten sich für Neustart

In Regensburg dürfen die Muckibuden bald wieder öffnen. Doch wegen der Hygiene-Regeln sind die Betreiber skeptisch.

Mannschaftssport: In Teamsportarten darf im Freien wieder mit bis zu 20 Menschen trainiert werden. Allerdings müssen hier die Namen der teilnehmenden Personen dokumentiert und vier Wochen lang aufbewahrt werden, um gegebenenfalls Infektionsketten rückverfolgen zu können.

Tanzschulen: Tanzschulen dürfen ab dem 8. Juni ebenfalls öffnen. Getanzt wird allerdings nur mit festem Partner oder kontaktlos. Ansonsten müssen sich die Tanzschulen an die üblichen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen halten, so sind beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie in den Sanitäranlagen Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Corona

Diese Corona-Regeln gelten in Bayern

Bayern weicht die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Schritt für Schritt auf. Was aktuell gilt.

Kultur: Wie sieht in der Kulturbranche der Zeitplan aus? Seit dem 30. Mai gibt es wieder verschiedene Bildungsangebote mit Präsenzkursen. Ab dem 15. Juni folgt der nächste Öffnungsschritt: Konzerte, Theater und andere Kulturveranstaltungen sind dann in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen erlaubt, im Freien mit bis zu 100 Personen. Die Zuschauer müssen Masken tragen.

Musiker: Laienmusiker in Bayern dürfen ab kommendem Montag wieder in Gruppen von bis zu zehn Musikern gemeinsam proben. Die Lockerung gilt für alle Instrumentalmusiker und sehe Sicherheitsabstände von zwei Metern vor, bei Blasinstrumenten seien gar drei Meter Abstand nötig. Alle Musiker müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – außer bei Blasinstrumenten. (ri/dpa)

Weiterhin gelten in Bayern das Abstandsgebot, die Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkung:

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